DISINFO: Navalny wird von westlichen Geheimdiensten unterstützt.

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DISINFO: Navalny wird von westlichen Geheimdiensten unterstützt.

SUMMARY

Die Behauptung, dass Alexei Nawalny von Akteuren aus dem Umfeld des Kremls vergiftet wurde, ist lächerlich. Nawalny steht in Verbindung mit und wird von US-Geheimdiensten unterstützt.

RESPONSE

Die jüngste Desinformationsnarrative von pro-Kremlin-Schauspielern rund um die Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexei Navalny.

Navalny ergab sich während eines Fluges von Sibirien nach Moskau am 20. August. Zunächst in Omsk ins Krankenhaus eingeliefert, wurde er auf Wunsch seiner Familie in die Charité in Berlin verlegt, wo klinische Befundezeigten, dass er mit einer Substanz aus der Gruppe der Cholinesterase-Hemmer vergiftet worden war. Nachfolgende toxikologische Tests lieferten eindeutige Beweise für ein chemisches Nervengift der Novichok-Gruppe

in seiner Blutprobe.

Dieses Beispiel für Desinformation zielt darauf ab, die Ergebnisse eines journalistischen Berichts

zu diskreditieren, der von Bellingcat, CNN, Der Spiegel und Insider (Russland) am 14. Dezember über die Einzelheiten von Navalnys Vergiftung veröffentlicht wurde. Laut der journalistischen Untersuchung waren acht FSB-Agenten an der Vergiftung beteiligt.

Es gibt keine Beweise, die darauf hindeuten, dass der russische Oppositionspolitiker in Verbindung mit ausländischen Geheimdiensten stand oder steht.

Die Verantwortung des russischen FSB für die Vergiftung wurde auch (unbeabsichtigt) bestätigt

von einem der russischen Agenten, die an Navalnys Überwachung beteiligt waren.

Siehe weitere Fälle zu diesem Thema hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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