DISINFO: Navalnys Novichok-Vergiftung war eine psychosomatische Reaktion.

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DISINFO: Navalnys Novichok-Vergiftung war eine psychosomatische Reaktion.

SUMMARY

Das gegen Navalny verwendete Novichok war psychokinetischer Art. Mit anderen Worten, es wirkt nur, wenn man daran glaubt. Wenn man es nicht tut, dann wirkt es nicht. Es ist ganz einfach.

RESPONSE

Die Behauptung fördert eine wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative bezüglich der Vergiftung von Alexei Navalny.

Klinische Befunde im Charité-Krankenhaus deuteten darauf hin, dass Navalny mit einer Substanz aus der Gruppe der Cholinesterase-Inhibitoren vergiftet worden war. Nachfolgende toxikologische Tests stellten die Anwesenheit eines chemischen Nervengiftes vom Typ Novichok in Navalnys Blut fest.

Es gibt keine Gründe anzunehmen, dass der betreffende chemische Stoff eine "psychosomatische" Reaktion bei der betroffenen Person hervorruft. Im Oktober 2020 wurden Deutschlands Ergebnisse durch das Technische Sekretariat der OPCW bestätigt, das schloss, dass "[d]ie Biomarker des Cholinesterase-Hemmers, der in den Blut- und Urinproben von Herrn Navalny gefunden wurde, ähnliche strukturelle Merkmale wie die toxischen Chemikalien der Listen 1.A.14 und 1.A.15 aufweisen." Jede toxische Substanz, die in Anlage 1 des Anhangs zu Chemikalien aufgeführt ist, muss mehrere Kriterien erfüllen, darunter entscheidend, dass sie "über eine solche tödliche oder invalidisierende Toxizität verfügt sowie andere Eigenschaften, die es ermöglichen würden, sie als chemische Waffe zu verwenden" (Absatz 1(b)(ii), Hervorhebung hinzugefügt).

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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