DISINFO: Keine Beweise für eine Vergiftung von Navalny, der Westen will Nord Stream 2 stoppen.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: Pervyi Kanal ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: September 11, 2020
  • Genannte Länder/Regionen: EU, Deutschland, Russland

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DISINFO: Keine Beweise für eine Vergiftung von Navalny, der Westen will Nord Stream 2 stoppen.

SUMMARY

Es wurden keine Beweise (für die Vergiftung des oppositionellen russischen Politikers Alexei Navalny) vorgelegt. Warum ist Deutschland beteiligt? Wegen Nord Stream 2. Um diese Gaspipeline zu stoppen, ist es notwendig, Deutschland in einen dubiosen Konflikt mit Russland zu ziehen.

RESPONSE

Behauptungen über die Vergiftung des russischen Oppositionsführers Alexei Navalny, die durch keinerlei Beweise gestützt werden. Die Vergiftung von Navalny hat nichts mit der "Absicht" der westlichen Länder zu tun, zusätzliche Sanktionen gegen Russland zu verhängen, um den Bau von Nord Stream 2 zu stoppen. Eine prominente Figur der russischen Opposition, Alexey Navalny, erkrankte während eines Flugs, und das Flugzeug musste in Omsk notlanden. Die dortigen Ärzte sagten, er sei im Koma und sie versuchten, sein Leben zu retten. Seitdem wurde er nach Berlin verlegt und erhält Behandlung im Berliner Charité Krankenhaus. Die deutsche Bundesregierung erklärte, dass toxikologische Tests „eindeutige Beweise für ein chemisches Nervengift der Novichok-Gruppe“ in den Blutproben von Alexei Navalny geliefert hätten. Darüber hinaus hat die deutsche Regierung am 14. September Forschungen von zwei weiteren unabhängigen Laboren in Frankreich und Schweden bereitgestellt, die das Vorhandensein von Gift aus der Novichok-Gruppe im Körper des Politikers Alexei Navalny bestätigten. Wie in Berlin erklärt wurde, wurden Proben, die von Navalny genommen wurden, zur unabhängigen Untersuchung in diese beiden Länder gesendet. Außerdem wurden Proben auch an die Organisation für das Verbot chemischer Waffen geschickt, die ihre eigene Forschung durchführen wird. Die Europäische Union verurteilte die Vergiftung von Alexei Navalny in den schärfsten Worten.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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