DISINFO: Keine Fake News kommen aus Russland.

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DISINFO: Keine Fake News kommen aus Russland.

SUMMARY

Es wurden in der letzten Zeit keine Fake News aus Russland gemeldet, insbesondere nicht solche, die sich auf eine russische Verschwörungstheorie beziehen, wonach die USA hinter der Ausbreitung des Coronavirus stecken.

Ein Teil der völlig falschen Informationen, die gegen Russland veröffentlicht werden, beispielsweise dass Russland Agenten ins UK geschickt hat und einen unnötigen Spion (Sergei Skripal) und seine Tochter (Yulia Skripal) vergiftet hat.

RESPONSE

Unsere Datenbank hat bisher mehr als 70 Fälle erfasst, die direkt mit russischen Medien verbunden sind, die Desinformation über das Coronavirus allein in mehreren Sprachen verbreiten.

Russophobie wird oft in pro-kremlinaffinern Desinformationskampagnen als Erklärung verwendet, warum der Westen Russland für alles verantwortlich macht. Diese Botschaft enthält auch wiederkehrende pro-kremlinaffine Desinformationsnarrative über die Vergiftung von Sergei Skripal und seiner Tochter in Salisbury.

Britische Polizei- und Geheimdienstuntersuchungen haben belastende forensische Beweise erbracht, die ausreichten, um zwei russische Staatsangehörige anzuklagen, die als Offiziere des russischen Militärgeheimdienstes, GRU, identifiziert wurden, wegen des Angriffs auf die Skripals. Teile des Materials wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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