DISINFO: Keine öffentlichen Beweise für den Einsatz von Novichok in Salisbury.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: RT English ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: March 04, 2019
  • Genannte Länder/Regionen: Vereinigtes Königreich, Russland

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DISINFO: Keine öffentlichen Beweise für den Einsatz von Novichok in Salisbury.

SUMMARY

Ein Jahr nach der Vergiftung in Salisbury wurden der Öffentlichkeit immer noch keine Beweise für den Einsatz von Novichok präsentiert.

RESPONSE

Dies ist ein wiederkehrendes pro-Kreml-Desinformationsnarrativ über die Skripal-Vergiftung, eine von vielen konkurrierenden und widersprüchlichen Geschichten die von pro-Kreml-Medien über diesen Fall verbreitet werden. Siehe hier und hier für die Zusammenfassung der Desinformationsnarrative rund um die Skripal-Vergiftung von EUvsDisinfo.

Die britische Polizei hat eine solide Beweiskette im Skripal-Fall präsentiert, einschließlich Bildern, die die beiden Verdächtigen mit bestimmten Orten im Fall verbinden. Teile des Materials wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Britische Polizei- und Geheimdienstuntersuchungen haben genügend harte Beweise geliefert, um zwei russische Staatsangehörige wegen des Angriffs auf die Skripals anzuklagen. Weitere britische öffentliche Dokumente und Erklärungen zu dem Fall sind hier zu finden.

Der Bericht der OPCW bestätigte die britischen Erkenntnisse zur Skripal-Vergiftung, insbesondere die Reinheit des Toxins.

Novichok wurde in Russland in den 1970er und 1980er Jahren entwickelt. Es ist so ungewöhnlich, dass nur sehr wenige Wissenschaftler außerhalb Russlands über echte Erfahrungen im Umgang damit verfügen, und kein Land außerhalb Russlands ist bekannt dafür, die Substanz entwickelt zu haben. Siehe Berichte von CNN, BBC, the Guardian.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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