DISINFO: Es wurden nur Spuren von Alkohol und Koffein in Navalnys Blut gefunden.

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DISINFO: Es wurden nur Spuren von Alkohol und Koffein in Navalnys Blut gefunden.

SUMMARY

Spezialisten führten eine Reihe von Tests durch, drei unabhängige Labore arbeiteten gleichzeitig daran. Sie schlossen die Version einer Vergiftung aus, da nur Spuren von Alkohol und Koffein gefunden wurden.

[…]

Der Patient [Alexei Navalny] wird nicht im größten Krankenhaus Europas – der Charité – behandelt. Es war ein Spezialist dieser Klinik, der die Vergiftung von Yushchenko während der Orangenen Revolution bestätigte, obwohl Yushchenko sich weigerte, eine weitere Blutprobe abzugeben, und die Untersuchung bis heute versucht, nicht festzustellen, wer schuldig war, sondern ob er überhaupt vergiftet wurde.

RESPONSE

Die vorläufigen Testergebnisse des Krankenhauses Charité – Universitätsmedizin in Berlin deuten darauf hin, dass der russische Oppositionsführer Alexei Navalny während seines Aufenthalts in Sibirien vergiftet wurde.

Klinische Befunde deuten auf eine Vergiftung mit einer Substanz aus der Gruppe der Cholinesterase-Hemmer hin. Die spezifische beteiligte Substanz bleibt unbekannt.

Die EU hat entschieden verurteilt, was anscheinend ein Anschlag auf das Leben von Herrn Navalny war.

Der Nachrichtenbericht zieht einen Vergleich mit der Vergiftung des ehemaligen Präsidenten der Ukraine Viktor Juschtschenko, von dem angenommen wird, dass er eine konzentrierte Dosis Dioxin aufgenommen hat. Im Gegensatz zu den Behauptungen der Desinformationsnachricht besteht wenig Zweifel, dass der ehemalige Präsident der Ukraine vergiftet wurde, jedoch ist die Untersuchung der Umstände nicht abgeschlossen. Lesen Sie mehr auf MythDetector.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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