DISINFO: Die OPCW versteckt die Chemikalie, die Navalny "vergiftet" hat.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: sputniknews.gr ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: October 22, 2021
  • Article language(s): Greek
  • Genannte Länder/Regionen: Russland, Deutschland

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DISINFO: Die OPCW versteckt die Chemikalie, die Navalny "vergiftet" hat.

SUMMARY

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) versteckt weiterhin die chemische Art, die angeblich bei der Vergiftung von Alexey Navalny verwendet wurde. In der neuesten Anfrage Russlands wiederholte Deutschland die gleichen Punkte aus dem vorherigen OPCW-Bericht.

RESPONSE

Die Geschichte fördert eine wiederkehrende pro-Kremlin-Desinformationsnarrative bezüglich der Vergiftung des russischen Oppositionsführers Alexei Navalny.

Der prominente russische Oppositionsführer Alexei Navalny erkrankte während eines Fluges von Sibirien nach Moskau am 20. August 2020. Zunächst im Omsk hospitalisiert, wurde er auf Wunsch seiner Familie in die Charité in Berlin

verlegt.

Auf Anfrage der Charité – Universitätsmedizin Berlin führte ein spezialisiertes Bundeswehrlabor toxikologische Tests an Proben von Alexei Navalny durch. Die Ergebnisse dieser Tests lieferten eindeutige Beweise für das Vorhandensein eines chemischen Nervengifts aus der Novichok-Gruppe.

Russland versucht weiterhin, diese Ergebnisse in Frage zu stellen. Es gibt jedoch unwiderlegbare Beweise. Nachdem Deutschland um technische Unterstützung gebeten hatte, gab die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), deren Mitglied Russland ist, eine Erklärung ab, die frühere Aussagen der deutschen Behörden bestätigte. Mehrere Berichte haben darauf hingewiesen, dass die OPCW-Tests zeigten, dass Blut- und Urinproben einen "Cholinesterase-Hemmer" enthalten, der zwei Novichok-Chemikalien ähnlich ist, die von dem in Den Haag ansässigen Gremium im Jahr 2019 verboten wurden. Die Ergebnisse der OPCW bestätigten frühere unabhängige Schlussfolgerungen deutscher, französischer und schwedischer Labore.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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