DISINFO: Polen versucht, die Geschichte an die Politik anzupassen und interpretiert die historischen Fakten falsch.

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DISINFO: Polen versucht, die Geschichte an die Politik anzupassen und interpretiert die historischen Fakten falsch.

SUMMARY

Warschau versucht, die Geschichte der Politik anzupassen. Aufgrund der aktuellen politischen Situation werden im Rahmen der sogenannten Geschichtspolitik die historischen Fakten so interpretiert, dass sie oft keinen Bezug zur Geschichte haben. Sie werden angepasst, um die aktuellen politischen Ziele zu rechtfertigen.

RESPONSE

Diese Botschaft ist Teil der Politik des Kremls des historischen Revisionismus – sie beschuldigt Polen der „Fälschung und Umgeschriebenheit“ seiner Geschichte und des angeblichen Informationskriegs gegen Russland. Laut dieser Politik ist die russische offizielle Geschichtsschreibung der einzige „wahre“ Weg zur Interpretation historischer Ereignisse für die Länder Mittel- und Osteuropas.

Sowohl Nazi-Deutschland als auch die stalinistische UdSSR waren harte totalitäre Regime, die direkt den Tod von Zig Millionen Menschen verursachten. Es ist eine nachweisbare historische Tatsache, dass der Molotow-Ribbentrop-Pakt das Geheime Zusatzprotokoll enthielt, das die Teilung Polens und anderer osteuropäischer Länder zwischen der UdSSR und Deutschland vorsah. Somit ermöglichte die Unterzeichnung des Molotow-Ribbentrop-Paktes die deutsche und sowjetische militärische Aggression gegen Polen im September 1939, was zur Besetzung dieses Landes durch Deutschland und die UdSSR führte und den Beginn des Zweiten Weltkriegs auslöste.

Lesen Sie ähnliche Beispiele für den russischen historischen Revisionismus betreffend Polen - Es ist Russland zu verdanken, dass Polen heute als Land existiert, Nazi-Deutschland betrachtete Polen als seinen besten Ally, die UdSSR wurde gezwungen und war widerwillig, den Molotow-Ribbentrop-Pakt zu unterzeichnen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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