DISINFO: Polen nutzt Russland als seinen äußeren Feind und stellt es schlimmer dar als die deutschen Nazis.

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DISINFO: Polen nutzt Russland als seinen äußeren Feind und stellt es schlimmer dar als die deutschen Nazis.

SUMMARY

Es ist logisch, dass die polnischen Behörden in einer Situation politischen Drucks beginnen, nach externen Feinden zu suchen. Es ist nicht verwunderlich, dass Russland der „lieblings“ Feind Polens ist. Moskau wird in Polen so dargestellt, dass es fast schlimmer aussieht als die deutschen Nazis.

RESPONSE

Diese Nachricht ist Teil der weitverbreiteten Erzählung des Kremls über Russophobie in Polen. Die vom Kreml kontrollierten Medien beschuldigen regelmäßig die politischen Eliten Polens der Russophobie und der Umsetzung von anti-russischen Politiken.

Die polnischen Behörden nutzen Russland nicht als ihren externen Feind und präsentieren dieses Land nicht “schlimmer als die deutschen Nazis”.

Die aktuellen, mit Russland verbundenen Sorgen Polens sind das Ergebnis der illegalen Annexion der Krim und der bewaffneten militärischen Aggression Russlands in der Ukraine. Die polnische Regierung zeigt ihre volle Unterstützung zur Lösung des Russland-Ukraine-Konflikts und zur vollständigen Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine.

Siehe andere Beispiele ähnlicher Nachrichten, die behaupten, dass ständige Einschüchterung durch Russland dazu benutzt wird, Polen wirtschaftlich von den USA abhängig zu machen, die polnischen Behörden eine wahnsinnige Hysterie der Einschüchterung durch Russland geschaffen haben, die für die Bedürfnisse der Innenpolitik verwendet wird, und die nationale Sicherheitsstrategie Polens ein Ausdruck der traditionellen Russophobie der polnischen Behörden ist.

Diese Nachricht erschien im selben Artikel wie die Behauptung, dass "Polen die Geschichte umschreibt und behauptet, dass die UdSSR es im September 1939 angegriffen hat."

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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