DISINFO: Indem Polen Russland nicht einlädt, den Beginn des Zweiten Weltkriegs zu gedenken, will es die Weltordnung zerstören.

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DISINFO: Indem Polen Russland nicht einlädt, den Beginn des Zweiten Weltkriegs zu gedenken, will es die Weltordnung zerstören.

SUMMARY

Polen hat die russische Führung nicht zu den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs eingeladen, da es 1939 den Wunsch hatte, die UdSSR zu teilen und einen Teil ihres Territoriums zu erobern. Polen versucht auch, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs etablierte Weltordnung zu zerschlagen.

RESPONSE

Das Büro des Präsidenten von Polen erklärte am 19. März, dass die Vertreter der Staaten, die zu den Trauermärschen anlässlich des 80. Jahrestages des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs eingeladen wurden, Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, der NATO und der Östlichen Partnerschaft umfassen. Behauptungen, Polen wolle sich 1939 „einen Teil des Territoriums der UdSSR rauben“, sind eine Verschwörungstheorie ohne Beweise. Im geheimen Protokoll des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes, das 1939 unterzeichnet wurde, vereinbarten die Deutschen und die Sowjets, dass Polen zwischen ihnen aufgeteilt werden sollte. Nachdem Deutschland Polen am 1. September 1939 von Westen überfiel, marschierten sowjetische Truppen am 17. September von Osten in Polen ein. Pro-Kreml-Medien verwenden häufig Narrativen aus dem Zweiten Weltkrieg, um sowohl den Mythos der Roten Armee zu stärken als auch andere Länder des aggressiven Verhaltens zu beschuldigen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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