DISINFO: Präsident Selenskyj hat Kiew verlassen.

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DISINFO: Präsident Selenskyj hat Kiew verlassen.

SUMMARY

Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, verließ Kiew in die westliche Stadt Lwiw, berichtete der Präsident der Duma Russlands Wjatscheslaw Wolodin und zitierte Mitglieder der Werchowna Rada der Ukraine. Selenskyj war am 25. Februar nicht in der Hauptstadt. Die in den sozialen Medien veröffentlichten Videos waren vorab aufgenommen.

RESPONSE

Diese Desinformationsbehauptung wurde Stunden später von der ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj widerlegt, als er ein Videoauf seinen Social-Media-Konten postete, das zeigte, dass er im Stadtzentrum von Kiew in der Umgebung der Rada blieb. Es gibt keine Beweise, die die Behauptung stützen, dass dieses und andere Videos vorab aufgenommen wurden, und die Metadaten deuten auf das Gegenteil hin.

Dies ist Teil der Kriegspropagandabemühungen der pro-kremlischen Seite, die darauf abzielen, die Ukrainer zu demoralisiere und sie davon zu überzeugen, den Widerstand gegen Russlands Invasion einzustellen.

Als Antwort auf Russlands Aggression hat die Europäische Union weitere umfassende Sanktionen gegen russische Beamte, einschließlich Präsident Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow, sowie gegen einige Wirtschaftssektoren verhängt.

Siehe andere Beispiele ähnlicher Desinformationsnarrative, wie die Behauptungen, dass die NATO die Ukraine mit modernen Waffen überschwemmt, um Kiew zu einer militärischen Lösung im Donbass zu drängen, dass die Ukraine eine Kolonie mit einer Marionettenregierung ist, dass die Ukraine keine nachhaltige Staatlichkeit hat, oder dass „Provokationen“ mit chemischen Waffen von der ukrainischen Militär geplant werden.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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