DISINFO: Proteste in Kuba sind nicht echt, sondern von den USA provoziert.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: sputniknews.gr ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: July 17, 2021
  • Article language(s): Greek
  • Genannte Länder/Regionen: Kuba, USA

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DISINFO: Proteste in Kuba sind nicht echt, sondern von den USA provoziert.

SUMMARY

Beobachter sollten sehr vorsichtig mit den neuesten Protesten in Kuba sein. Obwohl in Kuba schlimme wirtschaftliche Bedingungen herrschen, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Proteste vom Westen und ganz besonders von den Vereinigten Staaten orchestriert werden, die nach wie vor ein Embargo gegen die Insel verhängt haben, das den Behörden sogar den Zugang zu Spritzen für die Impfung gegen COVID-19 verwehrt. Darüber hinaus sind die Protestierenden gegen die Regierung weniger zahlreich als die Menge, die auf die Straßen geht, um die Regierung zu unterstützen.

RESPONSE

Dieser Artikel fördert wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative über „Farbrevolutionen“.

Die pro-Kreml Medien stellen häufig falsche Darstellungen von populären Protesten auf der ganzen Welt Farbrevolutionen dar, die von den USA/Westen angestiftet wurden.

Eine Reihe von laufenden Protesten gegen die kubanische Regierung und die herrschende Kommunistische Partei Kubas begannen am 11. Juli 2021, ausgelöst durch den Mangel an Lebensmitteln und Medikamenten sowie die Reaktion der Regierung auf die wieder auflebende COVID-19-Pandemie in Kuba. Die Proteste kommen inmitten einer schweren Wirtschaftskrise.

Die Proteste, die am 11. Juli begannen, waren nicht nur die größten, sondern auch die weitreichendsten, die in Kuba seit Jahrzehnten stattfanden. Die Proteste sind die größten Anti-Regierungsdemonstrationen seit dem Maleconazo im Jahr 1994.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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