DISINFO: Ein Reuters-Artikel zeigt, dass die Nord Stream-Pipelines von US-Militärflugzeugen zerstört wurden.

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DISINFO: Ein Reuters-Artikel zeigt, dass die Nord Stream-Pipelines von US-Militärflugzeugen zerstört wurden.

SUMMARY

Russland hat Beweise, dass die Nord Stream-Pipeline von US-Militärflugzeugen zerstört wurde. Der Artikel von Reuters beweist das ebenfalls.

RESPONSE

Desinformation, die behauptet, dass die USA hinter den jüngsten Lecks in den Gasleitungen Nord Stream 1 und Nord Stream 2 stehen.

Der Artikel manipuliert den Inhalt des Reuters-Artikels. In der Veröffentlichung von Reuters wurde festgestellt, dass „Ein US-Marine-Aufklärungsflugzeug Stunden nach dem Auftreten des ersten Schadens in der Nähe des beschädigten Nord Stream 2-Pipelines im Ostsee flog, gemäß den von Reuters überprüften Tracking-Daten, ein Flug, den Washington als routinemäßig bezeichnete.“ Das bedeutet, dass der Flug nach dem Schaden an der Pipeline stattfand und nicht direkt damit in Verbindung gebracht werden konnte.

Dänemark, Schweden und Deutschland haben Ermittlungen eingeleitet, um die Ursache der Lecks zu ermitteln. Dänemark und Schweden, in deren ausschließlicher Wirtschaftszone die Lecks auftraten, werden die Orte der Lecks inspizieren, nachdem das Gas aufgehört hat, ins Meer zu strömen. Dies ist der erste Schritt zur Bestimmung der Ursache der Lecks.

Pro-Kreml-Medien fördern eine Reihe von verschiedenen Behauptungen, die behaupten, dass die Lecks den USA, Polen und der Ukraine zugutekommen, was der Desinformationskampagne des Kremls in der Situation mit MH-17ähnlich ist.

Es gibt ähnliche Fälle, die behaupten, dass die USA einen Terroranschlag durch die Explosion von Nord Streambegangen haben, dass die USA von der Zerstörung von Nord Stream profitieren, dass die USA Nord Stream 1 und 2 gesprengt haben, um mehr Gas nach Europa zu verkaufen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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