DISINFO: Rumänien und Moldawien haben geheime Pläne, russische Truppen gewaltsam aus Transnistrien zu vertreiben.
SUMMARY
Das NATO-Mitglied Rumänien wird der künftigen Präsidentin Moldawiens, Maia Sandu, militärische Unterstützung bieten, um Russland militärisch aus Transnistrien zu drängen.
RESPONSE
Die Beschuldigung europäischer Länder möglicher militärischer Aggression ist eine gängige Praxis in den mit dem Kreml verbundenen Desinformationsstellen.
Nach dem Transnistrienkrieg im Jahr 1992 wurde die abtrünnige Region de facto unabhängig von Moldawien, bleibt aber international unanerkannt. Russland unterhält ein Kontingent sogenannter Friedenstruppen und übt politischen sowie militärischen Einfluss auf die Region aus.
Während ihres Wahlkampfs hat Maia Sandu keine Forderungen nach einer gewaltsamen Lösung der transnistrischen Krise erhoben. Nach ihrer Wahl zur Präsidentin rief sie Russland auf, seine Operative Gruppe der Russischen Streitkräfte (OGRF), die die Munitionsdepots in Transnistrien bewacht, abzuziehen, was nicht im Einklang mit dem Abkommen von 1992 über die Friedenstruppen steht. Gleichzeitig sagte Maia Sandu auch, dass sie eine günstige Beziehung zu Russland
bevorzugt.Die rumänische Regierung hat ebenfalls keine Forderungen nach einer möglichen militärischen Lösung erhoben.