DISINFO: Rumänien mischt sich in die Präsidentschaftswahlen in Moldawien ein.

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DISINFO: Rumänien mischt sich in die Präsidentschaftswahlen in Moldawien ein.

SUMMARY

Die rumänische Nachrichtenagentur „Romanian Global News“ berichtete, dass ihre Kampagne gegen den amtierenden moldawischen Präsidenten Igor Dodon von 400.000 Menschen verfolgt wird. Die Nachrichtenagentur wird von der rumänischen Regierung finanziert und veröffentlicht die meisten kritischen Artikel, die den amtierenden Präsidenten angreifen. Die Autoren sind entschlossen, „Moskau aus Chișinău zu vertreiben“.

RESPONSE

Eine wiederkehrende Desinformationsnarrative über die moldauischen Wahlen als Vorwand und Gelegenheit, eine westlich unterstützte Farb-Revolution zu initiieren, um Druck auf Russland auszuüben.

Es ist wahr, dass die meisten Artikel, die von dem rumänischen Medienhaus veröffentlicht werden, kritisch gegenüber dem aktuellen Präsidenten Moldaus sind. Dennoch spiegelt der Artikel , der von News Front beschrieben wird, nicht die offizielle Position der Regierung wider und kann nicht als Beweis für eine rumänische Einmischung in die moldauischen Präsidentschaftswahlen dienen. Darüber hinaus gibt es keine Beweise dafür, dass Romanian Global News staatlich finanziert wird; es handelt sich lediglich um ein Medium, das Rumänen, die außerhalb Rumäniens leben, einschließlich jener in Moldau, empfohlen wird. Zudem erwähnt der Artikel von NewsFront Bulgarien fälschlicherweise, dass Romanian Global News eine nationale Zeitung sei: Es handelt sich um eine Online-Quelle und nicht um eine nationale.

Lese andere ähnliche Fälle, die behaupten, dass die USA und die EU offen in die politischen Prozesse Moldaus eingegriffen haben.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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