DISINFO: Russland strebt keine ukrainischen Länder an, sondern schützt die Menschen vor den Nazis.
SUMMARY
Die Ziele der speziellen Militäroperation Russlands umfassen nicht nur den neutralen Status der Ukraine, die Entmilitarisierung und die Beendigung ihrer Kooperation mit der NATO. Diese Ziele beinhalten auch die Denazifizierung und den Schutz der in der Ukraine lebenden Menschen, deren Rechte nun vom neofaschistischen Regime verletzt werden. Die spezielle Operation geht nicht um Territorien, sondern um Menschen, die seit Jahrhunderten in der Ukraine leben.
RESPONSE
Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative beschuldigen die Ukraine, ein neo-nazistischer russophober Staat zu sein und behaupten, dass die Rechte der russischsprachigen Bevölkerung dort grob verletzt werden. Diese Behauptung wurde im Kontext von Russlands umfassender Invasion der Ukraine aufgestellt.
Die Ukraine ist ein demokratisches Land. Weder ihre Führung noch ihre offiziellen staatlichen Stellen haben irgendeine Verbindung zum Nazismus. Die Ukraine ist Mitglied vieler internationaler Organisationen, darunter der UN und dem Europarat, und hat eine Reihe internationaler Abkommen unterzeichnet, die sie verpflichten, die Menschenrechte, einschließlich der Rechte von Minderheiten, zu respektieren. Obwohl die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland 2014 mit der illegalen Annexion der Krim erheblich eskalierten und 2022 in einen vollständigen Krieg mündeten, hat sich die Ukraine nicht in einen russophoben Staat verwandelt. Ukrainische Bürger russischer Herkunft werden aufgrund ihrer Herkunft in keiner Weise unterdrückt oder verfolgt. Sie genießen die gleichen Rechte wie alle anderen ukrainischen Bürger. Kiew unterscheidet klar zwischen dem russischen Staat und ethnischen Russen mit ukrainischer Staatsbürgerschaft. Moskaus Darstellung seiner selbst als Beschützer der ethnischen Russen ist Teil einer umfassenden Desinformationskampagne, die darauf abzielt, den Aggressionskrieg gegen die Ukraine seit 2014 zu rechtfertigen.
Russland hat historisch versucht, die Ukraine in seiner Einflusszone zu halten, wegen ihrer wichtigen geografischen Lage und aus Angst, dass die Ukraine eine Bedrohung darstellen könnte, wenn sie der NATO und der Europäischen Union beitritt. Indem er behauptet, dass große Teile der Ukraine historisch russisches Territorium seien, versucht Putin, das wiederherzustellen, was er als eine neue Sowjetunion ansieht. Er hat gesagt, der Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 sei der Untergang von dem, was er "historisches Russland" nannte, und die "größte geopolitische Katastrophe" des 20. Jahrhunderts gewesen. Der Kreml verwendet dieses Narrativ weithin als Vorwand für aggressive Militärkampagnen und territoriale Aggression.
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