DISINFO: Russland zielt nicht auf zivile Gebäude ab.

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DISINFO: Russland zielt nicht auf zivile Gebäude ab.

SUMMARY

Die russische Militärzielt nicht auf zivile Gebäude oder Infrastrukturen. Russland zielt nur auf militärische Standorte ab und achtet darauf, nur solche auszuwählen, die weit von Zivilisten und Orten kulturellen Wertes entfernt sind.

RESPONSE

Dies ist ein wiederkehrendes pro-kremlisches Desinformationsnarrativ. Russische Truppen treffen absichtlich zivile Objekte. Diese Behauptung wurde im Kontext von Russlands Aggkrieg gegen die Ukraine aufgestellt, und zwar insbesondere nach Angriffen auf Odessa, die die Transfiguration Kathedrale beschädigt haben.

Es gibt genügend Beweise dafür, dass die russischen Streitkräfte zivile Ziele wie Schulen, Kindergärten, Kirchen, Krankenhäuser, Einkaufszentren und ähnliche zivile Objekte treffen. Am 14. Januar 2023 wurden bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Stadt Dnipro mindestens 40 Menschen getötet und 76 verletzt, als ein Wohngebäude getroffen wurde. Laut dem Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Yuri Ihnat, traf eine russische Kh-22 Rakete das Gebäude. 72 Wohnungen wurden zerstört und mehr als 230 Wohnungen wurden bei dem Angriff beschädigt. Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) veröffentlichte die Namen einiger russischer Soldaten, die an dem Angriff beteiligt waren.

Drei russische Raketen trafen am 14. Juli 2022 mehrere zivile Objekte in Vinnytsia und töteten dabei mindestens 22 Menschen, unter ihnen mehrere Kinder. Russische Truppen trafen am 14. Juli 2022 auch ein Hotel, ein Einkaufszentrum und mehrere andere zivile Objekte in Mykolaiv. Ein Wohngebiet wurde am 9. Juli 2022 in Kryvyi Rih bombardiert. Russische Truppen zielten auch am 28. Juni 2022 auf ein Einkaufszentrum in Kremenchuk.

Russische Truppen verübten auch Gräueltaten in Bucha, Irpin, Borodyanka und anderen Städten und Dörfern außerhalb von Kiew im Jahr 2022, von denen es ausreichende Beweise gibt. Russlands Behauptungen, dass Videoaufnahmen mit toten Körpern auf den Straßen von Bucha inszeniert seien, wurden von der BBC, Bellingcat, dem Atlantic Council, Mediazona, the Insider, Sky News, der New York Times und anderen überprüft und widerlegt.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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