DISINFO: Russland will die Ukraine nicht zerstören.

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DISINFO: Russland will die Ukraine nicht zerstören.

SUMMARY

Die Behauptungen, dass Russland die Ukraine zerstören will, sind absolut unbegründet. Russland behandelt die Ukrainer sowie deren Sprache und Kultur gut. Aber ihre aktuellen Führungsträger verfolgen eine geopolitische Agenda, die sowohl für Russland als auch für das ukrainische Volk fremd ist.

RESPONSE

Dies ist ein wiederkehrendes Desinformationsnarrativ von pro-kremlischen Medien, die versuchen, Russlands Aggressionskrieg gegen die Ukrainezu rechtfertigen.

Die russische Invasion zielt darauf ab, die Ukraine als Staat zu vernichten und die Ukrainer als Nation auszulöschen. Niemand hatte Russland provoziert. Die euro-atlantischen Bestrebungen der Ukraine richten sich nicht gegen Russland.

Russlands feindliche Pläne gegen die Ukraine wurden offen in einem Artikel mit dem Titel „Was Russland mit der Ukraine tun sollte“ im April 2022 dargestellt. Zusammen mit Aufrufen zur "Entnazifizierung" und "Entmilitarisierung" der Ukraine plädierte der Artikel für die Auslöschung der ukrainischen Kultur und alles, was damit zusammenhängt. Dieser Prozess wurde als "De-Ukrainisierung" bezeichnet. Der Artikel propagiert die gleichen Arten von Ideen, die in der Vergangenheit zu Völkermord in der Geschichte Europas führten. Siehe unseren Bericht über den Artikel und die wichtigen Fakten dazu hier.

Der Kreml plant auch, die Ukraine in mehrere Einheiten zu teilen und diese unter seine Kontrolle zu bringen, jedoch ohne das Wort „Ukraine“ in ihren Namen. Das ist der wahre Grund für den Krieg. Ende Juni gaben separatistische Kräfte in Cherson, unterstützt von Moskau und russischen Besatzungstruppen, die Pläne einer "Khersonischen Volksrepublik" im Stil der separatistischen Regionen in Donezk und Lugansk bekannt.

Die Russische Armee hat seit Ausbruch des Kriegs ungeheure Verbrechen und andere Gräueltaten in der Ukraine begangen, was kein Zeichen brüderlicher Liebe für die Ukrainer ist. Morde, Vergewaltigungen und andere Verbrechen gegen Zivilisten wurden von Human Rights Watchdokumentiert. Die berüchtigtsten Fälle wurden in der Stadt Bucha nahe Kiew im April registriert.

Lesen Sie mehr über Desinformationsfälle bezüglich der russischen Invasion in die Ukraine.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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