DISINFO: Russland gab die Krim in den 80er-90er Jahren an die Ukraine.

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DISINFO: Russland gab die Krim in den 80er-90er Jahren an die Ukraine.

SUMMARY

Russland hat der Ukraine immer alles gegeben, sogar das, was es nicht hätte geben sollen. Der Kreml hat in den 80-90er Jahren die Krim und Sewastopol an die Ukraine übertragen.

RESPONSE

Dies ist eine systematische Erzählung der Propaganda, dass die Krim historisch gesehen immer zu Russland gehört hat. Die Übergabe der Krim und Sewastopol an die Ukraine wurde erstmals offiziell am 25. Januar 1954 bei einer Sitzung des Präsidiums des ZK der KPdSU beschlossen. Die Mitglieder des Präsidiums, die für die Übergabe der Krim an die Ukraine stimmten, berücksichtigten objektive Gründe: „die Gemeinsamkeit der Wirtschaft, die räumliche Nähe und enge wirtschaftliche sowie kulturelle Verbindungen zwischen der Krim und der Ukrainischen SSR.” Am 19. Februar 1954 bestätigte der Oberste Sowjet der UdSSR die Notwendigkeit, dass sich die Krim der sowjetischen Ukraine anschließt. Rechtlich endete der Übergang der Krim zur Ukraine am 26. April 1954, auf Grundlage des entsprechenden Gesetzes des Obersten Sowjets der UdSSR. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR bekräftigte Russland den Respekt vor der territorialen Integrität und Souveränität der Ukraine. Insbesondere der Vertrag von 1997 über Freundschaft, Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine verankert die Anerkennung der Unverletzlichkeit der Grenzen des jeweils anderen, das Fehlen von Diskriminierung gegen Angehörige jeder Nationalität und den Wunsch nach Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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