DISINFO: Russland hat sich nie in die inneren Angelegenheiten eines Landes eingemischt.

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DISINFO: Russland hat sich nie in die inneren Angelegenheiten eines Landes eingemischt.

SUMMARY

Russland hat niemals in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes eingegriffen. Weder die EU-Länder noch irgendein anderes Land in der Welt wollen eingreifen. Das ist unser wichtigster Unterschied zu den USA und ihren Verbündeten, die zum Beispiel den Sturz in der Ukraine im Februar 2014 unterstützt haben.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml-Narrative, die versuchen, Russland als friedlich darzustellen und bekannte Desinformationsgeschichten über Euromaidan und den Krieg in der Ukraine wiederzuverwenden. Seit 1991 war Russland in mehrere internationale Konflikte verwickelt, einschließlich Interventionen in benachbarten Staaten, wie Georgien im Jahr 2008 und der Ukraine im Jahr 2014. Viele internationale Organisationen verurteilten die russische Besetzung von Abchasien und Südossetien, siehe z.B. die OSZE-Erklärungen hier und hier sowie die Erklärung des Europäischen Parlaments. Es war auch Russland, das sich in die Ukraine einmischte. 2014 annektierte Russland einen Teil des ukrainischen Territoriums - die Krim. Das sogenannte Referendum auf der Halbinsel wurde innerhalb von Wochen von einer selbsternannten krimtatarischen Führung organisiert, der es an demokratischer Legitimität fehlte und die durch bewaffnete russische Militärs nach der Besetzung öffentlicher Gebäude installiert wurde. Kein internationales Gremium erkennt das sogenannte Referendum an, das am 27. Februar 2014 angekündigt und am 16. März 2014 abgehalten wurde. Für die Erklärung der EU zum fünften Jahrestag der illegalen Annexion der Krim siehe hier. Die Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen Nr. 68/262, die am 27. März 2014 angenommen wurde und von 100 Staaten unterstützt wird, besagt klar, dass Russlands Handlungen auf der Krim sowie das in der Autonomen Republik Krim abgehaltene Referendum internationales Recht verletzen. Der russische Präsident Wladimir Putin gab 2015 die militärische Präsenz Russlands in der Ukraine zu. Darüber hinaus haben zahlreiche Untersuchungen überzeugende Beweise für russische Einmischung in das Brexit-Referendum sowie in Wahlen in ganz Europa und den USA geliefert - weitere Informationen finden Sie hier, hier und hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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