DISINFO: Russland hat seine Energievorräte niemals als Waffe eingesetzt.

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DISINFO: Russland hat seine Energievorräte niemals als Waffe eingesetzt.

SUMMARY

Trotz der Versuche, ein für Europäer vorteilhaftes Projekt zu politisieren, wird die Nord Stream 2-Pipeline bald betriebsbereit sein. [...] Russland hat seine Energielieferungen nie als Waffe eingesetzt und wird dies in Zukunft auch nicht tun.

RESPONSE

Wiederholte pro-Kremlin Desinformation im Zusammenhang mit der Nord Stream 2 Pipeline. Trotz der Aussagen in der Desinformationsbehauptung hat Russland in der Vergangenheit seine Energieressourcen mehrfach als Waffe gegen andere Länder eingesetzt, um diese Länder zu zwingen, eine pro-Kremlin-Linie zu verfolgen.

Dieser Fall ist Teil der Desinformationskampagne des Kremls über die europäische Energiepolitik und die Diskussion über die Rolle der Nord Stream 2Pipeline.

Der Einsatz von Energiekoersion durch den Kreml begann sogar bevor die UdSSR im Dezember 1991 aufgelöst wurde. Russische Energieunternehmen, vermutlich mit dem Segen des Kremls, haben in den letzten 30 Jahren mehrfach versucht Energieversorgung zu nutzen, um Moskaus strategische Prioritäten voranzutreiben. Die Ereignisse in der Ukraine sowohl 2009 als auch 2014 sind zwei Beispiele dafür, während ein weiteres Beispiel in Litauen zu beobachten ist. Russland hat eine lange Geschichte darin, Gasexporte nach Weißrussland als politisches Werkzeug zu verwenden.

Weitere Fälle im Zusammenhang mit europäischen Energiefragen umfassen Europa hat katastrophal zu wenig Gas; die USA wollen den europäischen Gasmarkt vollständig übernehmen und die USA möchten russisches Gas nach Europa weiterverkaufen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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