DISINFO: Russland ist nicht und wird niemals in Cyberkriminalität verwickelt sein.

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DISINFO: Russland ist nicht und wird niemals in Cyberkriminalität verwickelt sein.

SUMMARY

Russland ist nicht und wird nie in Cyberkriminalität verwickelt sein.

RESPONSE

Die von der russischen Regierung gesponserten Cyberoperationen und großangelegten Hacking-Operationen zur Sammlung sensibler Geschäfts- und Technologieinformationen in den USA und Europa sind gut dokumentiert. Zum Beispiel hat das US-Justizministerium im März 2017 zwei FSB-Beamte und ihre russischen Cyberkriminellen-Komplicen wegen Computerhacking und Verschwörung im Zusammenhang mit der Sammlung von E-Mails von US- und europäischen Mitarbeitern von Transport- und Finanzdienstleistungsunternehmen angeklagt. Die Anklagen umfassten die Verschwörung zur Durchführung von Wirtschaftsspionage und den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen. Es gibt erhebliche Beweise dafür, dass von Moskau gesponserte Cyberoperationen Organisationen ins Visier genommen haben, die versuchen, die Wahrheit über die Aktivitäten des Kremls zu berichten. Zum Beispiel haben niederländische Strafverfolgungsbehörden russische Militärgeheimdienstmitarbeiter auf frischer Tat bei einer Hacking-Operation gegen die OPCW erwischt (die Organisation für das Verbot chemischer Waffen). Selbst russische Dementis sind fast admissions solcher Praktiken. Der russische Präsident Wladimir Putin ist dafür bekannt, dass er zugegeben hat, dass ‚patriotische Hacker‘ aus Russland Wahlkampagnen im Ausland ins Visier nehmen könnten. Versuche der Wahlmanipulation sind ebenfalls gut dokumentiert. Zahlreiche Untersuchungen, die von den Behörden verschiedener Länder wie dem Ausschuss des Parlaments im Vereinigten Königreich durchgeführt wurden, haben überzeugende Beweise für die russische Einmischung im Brexit-Referendum sowie bei Wahlen in ganz Europa und in den USA geliefert. Die russische Einmischung bei den Wahlen 2016 wurde festgestellt von US-Geheimdiensten. Die Untersuchung von Robert Mueller kam zu dem entscheidenden Schluss, dass Russland 2016 in die Wahlen eingegriffen hat. Für einen Überblick über Russlands Methoden der Wahlmanipulation siehe hier. Für Fallstudien zu Russlands Wahlmanipulation siehe hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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