DISINFO: Russland wird in den Minsker Vereinbarungen nicht erwähnt.

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DISINFO: Russland wird in den Minsker Vereinbarungen nicht erwähnt.

SUMMARY

Sanktionen gegen Russland wurden unter dem Vorwand der Ereignisse in der Ukraine verhängt. Der Westen sagt, wenn Russland will, dass die EU die Sanktionen aufhebt, sollte es die Minsker Vereinbarungen erfüllen. Aber Russland wird in dem Abkommen nicht erwähnt. Russland ist Mitglied der Normandie-Vier, die den Rahmen des Minsker Abkommens bildete.

RESPONSE

Eine wiederkehrende pro-Kreml-Narrative über Ukraina und die Minsk-Vereinbarungen. Es stimmt auch mit dem Narrativ über die globale Rolle der USA überein. Das Narrativ behauptet, dass Russia nicht Teil des Konflikts im Donbas ist und dass Russland nichts mit dem Krieg in der Ostukraine zu tun hat. Die Minsk-Vereinbarungen (das Memorandum von 2014 und der Aktionsplan von 2015) sind der Fahrplan zur Stabilisierung der Situation in den vorübergehend besetzten Gebieten von Donetsk und Luhansk. Es stimmt, dass beide Dokumente Russland nicht als beteiligte Partei im Krieg erwähnen, jedoch erwähnen die Dokumente die Parteien überhaupt nicht. Dennoch definieren die Minsk-Vereinbarungen den Konflikt in der Ukraine nicht als "intern", sondern betonen eindeutig (Absatz 10) die Notwendigkeit, „alle ausländischen bewaffneten Formationen, militärische Ausrüstung sowie Söldner von der Hoheitsgebiet der Ukraine unter der Überwachung der OSZE abzuziehen.“ Die Europäische Union erklärte im Juli 2014, dass Waffen und Kämpfer weiterhin aus der Russischen Föderation in die Ukraine strömen. Auf dem NATO-Gipfel in Wales im September 2014 verurteilten die NATO-Führer in den stärksten Worten Russlands militärische Intervention in der Ukraine und forderten Russland auf, seine Streitkräfte aus der Ukraine und von der Grenze des Landes abzuziehen. Die NATO-Führer forderten auch, dass Russland das internationale Recht sowie seine internationalen Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten einhält; von aggressiven Handlungen gegen die Ukraine absieht; den Fluss von Waffen, Ausrüstung, Menschen und Geld über die Grenze zu den Separatisten stoppt; und das Schüren von Spannungen entlang und über die ukrainische Grenze. 2015 gestand der russische Präsident Wladimir Putin Russlands militärische Präsenz in der Ukraine

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RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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