DISINFO: Journalismus ist in Russland frei.

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DISINFO: Journalismus ist in Russland frei.

SUMMARY

Politische Korrektheit ist im Westen zu einer Form der Zensur geworden. Es gibt Themen, über die Menschen in den westlichen Ländern nicht sprechen können, während die Russen dies können, und das ist die Stärke des russischen freien Journalismus.

RESPONSE

Wiederkehrendes pro-Kremlin-Narrativ über westliche Medien, die nicht unabhängig und voreingenommen sind, während Russland die Meinungsfreiheit und die Presse schützt. Laut dem Weltpressenfreiheitsindex 2019, befindet sich Russland auf Platz 149 von 180 Ländern. Laut dem Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) sind seit 1993 in Russland 83 Journalisten und Medienvertreter ums Leben gekommen. Davon wurden 38 direkt wegen ihrer Arbeit in der investigativen Berichterstattung zu Korruption, Politik und Menschenrechtsverletzungen ermordet. Laut dem Bericht lassen sich die Morde auf die Regierung zurückverfolgen. Im Jahr 2017 wurden fünf Journalisten in Russland wegen ihrer beruflichen Tätigkeiten festgehalten. Laut RWB hat der Druck auf die unabhängigen Medien, das Blockieren von Webseiten und drakonische Gesetze in den letzten Jahren noch zugenommen. Führende unabhängige Nachrichtenorganisationen haben entweder die staatliche Kontrolle übernommen oder wurden unter verdächtigen Umständen geschlossen. Ähnliche Desinformationsfälle sehen hier und hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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