DISINFO: Russlands Handlungen haben das Ernährungsproblem in der Welt nicht beeinflusst und können es nicht beeinflussen.
SUMMARY
Russlands Handlungen haben das Nahrungsmittelproblem in der Welt nicht beeinflusst und können es nicht beeinflussen.
RESPONSE
Pro-Kremlin Desinformation, die Russlands Verantwortung für die globale Lebensmittelkrise leugnet.
Russlands Krieg in der Ukraine—ein Krieg zwischen zwei Agrarproduktionsmächten im Kontext globalisierter Agrarmärkte—zeigt bislang unbekannte Folgen für die globale Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit.
Russische Kriegsschiffe blockieren ukrainische Häfenim Schwarzen Meer und verhindern den Export von Getreide, was eine Gefahr für globale Lebensmittellieferkettendarstellt. Die Invasion Russlands in die Ukraine könnte bald eine globale Lebensmittelkrise auslösen, die Jahre andauern könnte, warnt die UN. Die Weltbank bezeichnet sie als eine humanitäre Katastrophe.
Laut dem Welternährungsprogramm der UN (UNWFP) ist die Krise eine weitere Folge des Krieges, den Russland am 24. Februar begonnen hat.
Das UNWFP sagte auch, dass die Häfen im Gebiet Odesa in der Südukraine dringend wiedereröffnet werden müssen, um zu verhindern, dass die globale Hungerkrise außer Kontrolle gerät.
Die Ukraine ist einer der weltweit führenden Agrarproduzenten und -exporteure. Vor der russischen Invasion am 24. Februar 2022 wurde der Großteil der von der Ukraine produzierten Lebensmittel – genug, um 400 Millionen Menschen zu ernähren – über die sieben Häfen des Landes am Schwarzen Meer exportiert, so eine Schätzung des Welternährungsprogramms.
Die russische Invasion der Ukraine hat die globalen Lebensmittelmärkte destabilisiert und führt dazu, dass die Lebensmittelpreise steigen aufgrund steigender Produktions-, Transport- und Frachtkosten. Russland hat erhebliche Lebensmittelbestände, Produktions- sowie Verarbeitungs- und Transportkapazitäten in der Ukraine zerstört und blockiert weiterhin die Handelsrouten im Schwarzen Meer, was den Export von ukrainischem Getreide verhindert.
Die EU ist ein führender humanitärer und Entwicklungsspender im Bereich der Lebensmittelsicherheit und leitet internationale Bemühungen mit dem Welternährungsprogramm (WFP) und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO).
Im Dezember 2021 hat die EU 2,5 Milliarden Euro für 2021-2024 zugesagt, um alle Formen von Unterernährung beim Nutrition for Growth Summit in Tokio zu verringern.
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