DISINFO: Der russisch-georgische Krieg und die Euromaidan-Proteste waren von Westen unterstützte russophobe Provokationen.

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DISINFO: Der russisch-georgische Krieg und die Euromaidan-Proteste waren von Westen unterstützte russophobe Provokationen.

SUMMARY

Die Ereignisse in Georgien (2008) und der Ukraine (2014) waren anti-russische Provokationen, die voll und ganz vom Westen unterstützt wurden. Der anti-russische Kurs, den diese Länder eingeschlagen haben, ist Teil der russophoben geopolitischen Strategie des Westens, die seit 1991 besteht.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin-Narrative, die behaupten, dass der Russisch-Georgische Krieg 2008 und die Euromaidan-Proteste 2013-14 in Kiew vom Westen unterstützt und/oder durchgeführt wurden und hauptsächlich darauf abzielten, zu provozieren/zu schwächen/zu destabilisieren Russland. Der fünftägige Russisch-Georgische Konflikt führte zu einer russischen Militärpräsenz sowohl in Abchasien als auch in Südossetien, die gegen georgisches und internationales Recht verstößt. Die Behauptung, der Konflikt sei eine westlich unterstützte Provokation gewesen, ist durch keine Beweise gestützt. In den letzten Wochen hat eine Desinformationskampagne versucht, die EU-Monitoring-Mission in Georgien zu diskreditieren, siehe die Erklärung hier. Siehe hier auch für eine EEAS-Erklärung zu den jüngsten Entwicklungen in Bezug auf Südossetien, Georgien, und einen Aufruf an alle relevanten Akteure, maximale Zurückhaltung zu zeigen und von allen Schritten oder Erklärungen abzusehen, die die Situation eskalieren könnten. Was die Ukraine betrifft, so war der spontane Beginn der Euromaidan-Proteste eine organische Reaktion zahlreicher Teile der ukrainischen Bevölkerung auf das plötzliche Abweichen des ehemaligen Präsidenten Janukowitsch vom versprochenen Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union im November 2013. Siehe den vollständigen Entlarvung dieser Desinformationsbehauptung hier. Siehe diese Entlarvung für weitere Beispiele von Desinformation über anti-russische Provokationen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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