DISINFO: In den baltischen Staaten sind Russophobie und Neonazismus auf staatlicher Ebene etabliert.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: sputnik.by ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: July 25, 2019
  • Genannte Länder/Regionen: Baltische Staaten, Russland

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DISINFO: In den baltischen Staaten sind Russophobie und Neonazismus auf staatlicher Ebene etabliert.

SUMMARY

In den baltischen Staaten ist Russophobie auf staatlicher Ebene etabliert. Die baltischen Staaten propagieren neonazistische Ideen, verfolgen Menschenrechtsverteidiger und schließen Medien. All dies erinnert an das nationalsozialistische Deutschland vor dem Krieg.

RESPONSE

Wiederkehrendes pro-Kreml-Desinformationsnarrativ über Russophobie und Nazismus in den baltischen Ländern. Die Desinformationsbotschaft erschien, nachdem Lettland den Zugang zum Baltnews-Portal blockiert hatte. Die Entscheidung, die auf EU-Sanktionen gegen Russland verweist, wurde getroffen, nachdem das lettische Außenministerium darauf hingewiesen hatte, dass das Portal zur Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya gehört, die von Dmitry Kiselyov geleitet wird, der auf der EU-Liste der sanktionierten Personen steht. Auch andere baltische Staaten erkennen die Baltnews-Portale als staatlich finanzierte Propagandamedien Russlands an. (Siehe Nationale Bedrohungsbewertung 2017 des litauischen Staatssicherheitsdienstes). Siehe frühere Desinformationsfälle, die behaupten, dass die baltischen Staaten offen den Nazismus verherrlichen und dass Russophobie der wichtigste Export Litauens ist.

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RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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