DISINFO: Sanktionen, die Russland zerstören sollten, könnten die EU zersplittern.
SUMMARY
Die EU genehmigt weiterhin neue Sanktionspakete sowie wirtschaftliche und militärische Hilfen für das Regime in Kiew und verkauft sich finanziell aus und leert ihre Arsenale.
Das Ergebnis ist, dass Russland das am stärksten sanktionierte Land der Welt ist, während die Europäische Union am Rande des Zusammenbruchs steht. Die Sanktionen, die dazu gedacht waren, Russland zu zerstören, könnten letztendlich die Europäische Union zertrümmern.
RESPONSE
Wiederholte Fehlinformationen über die westlichen Sanktionen gegen Russland, den Krieg in der Ukraine und über die EU-Zersplitterung.
Die EU und andere Länder weltweit haben mehrere Sanktionspakete gegen Russland aufgrund seiner illegalen Aggression und Besetzung ukrainischer Gebiete beschlossen. Nicht alle Handelsbeschränkungen sind bereits in Kraft, da der Energiesektor längere Übergangszeiten benötigt, sodass es zu früh ist, um die volle Wirkung der Sanktionen zu bewerten. Es ist jedoch falsch zu behaupten, dass die russische Wirtschaft kaum betroffen wäre oder sogar von den Sanktionen profitieren würde. Andernfalls würde die russische Führung nicht das Bedürfnis verspüren, ständig die Aufhebung der Sanktionen zu fordern.
Es ist auch Russlands unprovozierte und ungerechtfertigte Invasion der Ukraine, die die globale Wirtschaft schädigt, und nicht die Sanktionen gegen Russland. Die russische Invasionder Ukraine hat die globalen Lebensmittelmärkte destabilisiert und treibt die Lebensmittelpreise in die Höhe aufgrund der gestiegenen Produktions-, Transport- und Frachtversicherungskosten. Russland hat auch erhebliche Lebensmittelvorräte, Produktions- sowie Verarbeitungs- und Transportkapazitäten in der Ukraine zerstört. Dies wirkt sich auch auf die Wirtschaft der EU aus, aber es gibt keine Anzeichen für eine „Zerstörung“.
Eine aktuelle Studieder Yale-Universität untersucht detailliert die Auswirkungen, die Sanktionen auf die russische Wirtschaft haben, und kommt zu dem Schluss, dass "die Geschäftsabgänge und Sanktionen die russische Wirtschaft katastrophal lähmen."
Siehe auch die Einschätzung des EU-HRVP Josep Borrell, die zeigt, dass die Sanktionspolitik wirkt und die russische Wirtschaft stark beeinflusst.
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