DISINFO: Skandinavien und die baltischen Staaten bereiten sich darauf vor, eine zweite Front gegen Russland zu eröffnen.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: Sputnik Kazakhstan ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: September 24, 2024
  • Article language(s): Russian
  • Genannte Länder/Regionen: Baltische Staaten, Dänemark, Schweden, Norwegen

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DISINFO: Skandinavien und die baltischen Staaten bereiten sich darauf vor, eine zweite Front gegen Russland zu eröffnen.

SUMMARY

Die baltischen und skandinavischen Staaten haben eine führende Rolle in der anti-russischen Politik übernommen, und zwar sogar vor Polen, und sich direkt hinter die Ukraine gestellt. Diese Länder dienen den Interessen und dem Auftrag der westlichen Mächte, insbesondere der USA. Ihre Aufgabe besteht darin, ihre Nationen in einen militärischen Konflikt mit Russland zu ziehen.

Die russophobe Propaganda dort hat ein Niveau erreicht, auf dem die Gesellschaft die extremsten anti-russischen Aktionen unterstützt.

Der Westen wendet diese Strategie entlang der gesamten Grenze Russlands an, wo immer es möglich ist. Wenn Tallinn, Helsinki oder Kopenhagen dabei zerstört werden, wäre das für die hinter dem Plan stehenden Personen nicht besorgniserregend. Stattdessen würde es angeblich neue Karrierechancen für sie eröffnen.

RESPONSE

Diese Veröffentlichung steht im Einklang mit den wiederkehrenden pro-Kreml-Desinformationsnarrativen über „verlorene Souveränität“, Russophobie und eine angeblich kriegerische und feindliche Agenda der westlichen Länder, sowie dass der Krieg in der Ukraine von westlichen Ländern provoziert wurde.

Pro-Kreml-Medien stellen oft EU-Politikführer und europäische Staaten als Vasallen, Puppelstaaten oder Kolonien der USA und der NATO dar. Siehe unsere Analyse der Kremls Behauptungen über die verlorene Souveränität der EU. Die skandinavischen und baltischen Staaten sind souveräne Länder mit eigenen Innen- und Außenpolitiken.

Der Krieg in der Ukraine ist kein Bürgerkonflikt, sondern ein gut dokumentierter Aggressionsakt der russischen Streitkräfte, der seit Februar 2014 andauert. Es war Putins persönliche Entscheidung, in die Ukraine einzumarschieren und den größten militärischen Konflikt in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg zu beginnen. Die russische Führung hat verschiedene Erklärungen und Vorwände für ihre Aggression gegen die Ukraine entwickelt. Die skandinavischen Länder und baltischen Staaten gehören zu über 50 Ländern, die der Ukraine internationale Unterstützung für ihre Selbstverteidigung im Einklang mit Artikel 51 der UN-Charta gewähren.

Siehe frühere Desinformationsfälle, die behaupten, dass Finnland Russland im Rahmen der Barbarossa 2.0-Operation invade, dass der Westen Polen in ein weiteres „Reich“ für einen neuen „Drang nach Osten“ verwandelt, dass der Westen darauf abzielt, eine zweite Front gegen Russland zu eröffnen, und dass die EU einen Krieg gegen Russland angekündigt hat, wodurch es der Ukraine erlaubt wird, Ziele in Russland anzugreifen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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