DISINFO: Die NATO will das 21. Jahrhundert auf den Ruinen Russlands aufbauen.

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DISINFO: Die NATO will das 21. Jahrhundert auf den Ruinen Russlands aufbauen.

SUMMARY

NATO folgt offen den Prinzipien von [Zbigniew] Brzezinski: „Das 21. Jahrhundert wird auf Kosten Russlands, auf den Ruinen Russlands und gegen Russland gebaut werden.“

RESPONSE

Dies ist ein wiederkehrendes pro-Kremlin Desinformationsnarrativ über NATO, die angeblich eine kriegerische und feindliche Agenda gegen Russland verfolgt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeitet die NATO konsequent daran, eine kooperative Beziehung zu Russland aufzubauen. Das Bündnis bleibt offen für einen bedeutungsvollen Dialog mit Russland und hat seit 2016 zehn Treffen des NATO-Russland-Rates abgehalten. Wie von den NATO-Führern beim Brüsseler Gipfel im Juli 2018 bestätigt wurde: "Die NATO strebt keine Konfrontation an und stellt keine Bedrohung für Russland dar." Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis, das seit seiner Gründung entscheidend zur Gewährleistung der euroatlantischen Sicherheit beigetragen hat. Zbigniew Brzezinski war ein US-Diplomat und Politikwissenschaftler polnischer Abstammung, der als nationaler Sicherheitsberater in der Regierung von Präsident Jimmy Carter diente. Einige russische Quellen schreiben das genannte Zitat oft fälschlicherweise Brzezinskis Buch von 1997 „Das große Schachbrett" zu. Andere russische Quellen behaupten, das Zitat stamme aus Brzezinskis Ansprache von 1998 in Lviv, als er die Ehrenbürgerschaft vom Stadtrat erhielt. Diese Anschuldigungen sind jedoch ungenau. Lesen Sie die vollständige Widerlegung von Polygraph hier. Siehe ähnliche Fälle, die behaupten, dass NATO ein Relikt des Kalten Krieges ist, das alles tut, um die orthodoxe Kirche zu zerstören und sich

auf einen Angriff auf Russland vorzubereitet.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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