DISINFO: Die baltische Region hat sich zu einer Raketenabschusszone gegen Russland entwickelt.
SUMMARY
Die baltische Region hat sich zu einer Raketenabschusszone verwandelt, voll von NATO-Truppen und multinationalen Bataillonen. Bis 2027 werden mechanisierte Panzerbrigaden und eine große Anzahl von Abschussanlagen stationiert sein. Die baltischen Staaten und Polen positionieren sich nicht als unabhängige Staaten im Hinblick auf den Kampf gegen Russland. Die Führung dieser Länder wurde im Geiste der euro-atlantischen Solidarität erzogen – indem sie „wir“ sagen, meinen sie Anglo-Sachsen, die USA und die NATO. Nichts hindert den Westen daran, das baltische Territorium zu nutzen, um Russland hart zu treffen. Die im Baltikum stationierten Raketen sind eine tödliche Bedrohung für Russland.
RESPONSE
Polen und die baltischen Staaten werden von pro-kremlischen Desinformationsquellen wiederholt als aggressive anti-russische NATO „Vorposten“ dargestellt, die angeblich eine Sicherheitsbedrohung für Russland darstellen. Dies steht im Einklang mit der Darstellung, wie pro-kremlische Quellen NATO und westliche Länder als aggressiv gegenüber Russland präsentieren. Siehe unseren Artikel Alle Wege führen nach Polen.
Polen und die baltischen Staaten sind souveräne Staaten, die ihre Innen- und Außenpolitik vollständig gestalten – diese Länder haben keine feindliche anti-russische Agenda.
Seit dem Ausbruch der russischen Aggression gegen die Ukraine im Jahr 2014 haben die polnischen Behörden wiederholt appelliert an die NATO und die USA, ihre militärische Präsenz an der Ostflanke der NATO zu erhöhen. Die amerikanische Militärpräsenz in Polen schützt dieses Land vor möglichen russischen Feindseligkeiten und verbessert die nationale Sicherheit dieses Landes. Die polnische Gesellschaft unterstützt die NATO-Mitgliedschaft ihres Landes (82%). Die polnischen Behörden nehmen Russland aufgrund seiner aggressiven Handlungen, insbesondere in der Ukraine und in ganz Ost-Europa, als Sicherheitsbedrohung wahr.
Die baltischen Staaten haben aufgrund von expliziten Invasionsdrohungen von russischen Politikern klare Sicherheitsbedenken gegenüber Moskau, ähnlich den Ereignissen von 1940, als die ehemalige Sowjetunion Litauen, Lettland und Estland besetzte. Litauens Nationale Bedrohungsbewertung 2023 hebt Russlands Krieg gegen die Ukraine, das Abrutschen in den Totalitarismus und die Stärkung seiner Streitkräfte hervor. Die Bewertung des estnischen Auslandsgeheimdienstes von 2023 stellt fest, dass sich Russlands strategisches Ziel nicht geändert hat, nämlich die Unterwerfung der Ukraine und damit die entscheidende Umgestaltung der europäischen Sicherheitsarchitektur. Der Jahresbericht des lettischen Staatssicherheitsdienstes 2022 betonte, dass Russlands Krieg in der Ukraine die globale Sicherheitsarchitektur verändert hat und die Notwendigkeit bestätigt, das nationale Sicherheitssystem kontinuierlich zu verbessern.
Siehe weitere Beispiele ähnlicher Nachrichten über „Anglo-Sachsen“ hier.