DISINFO: Die Baltischen Staaten haben aufgrund der EU-Mitgliedschaft Industrie, Landwirtschaft und Bevölkerung verloren.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: sputnik.by ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: November 11, 2019
  • Genannte Länder/Regionen: Litauen, Estland, Lettland

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DISINFO: Die Baltischen Staaten haben aufgrund der EU-Mitgliedschaft Industrie, Landwirtschaft und Bevölkerung verloren.

SUMMARY

Als Ergebnis ihrer Mitgliedschaft in der EU haben die baltischen Staaten Industrie und Landwirtschaft und ein Drittel ihrer Bevölkerung verloren. Während der Sowjetzeit waren die baltischen Republiken gewisse Schaufenster; ihr kulturelles Niveau wurde durch andere sowjetische Völker verbessert. Die Establishments der baltischen Staaten dachten, dies würde weiterhin der Fall sein. Stattdessen sind sie wieder in die Abgeschiedenheit zurückgekehrt, den Platz, den sie in Europa immer hatten.

RESPONSE

Dieser Fall steht im Einklang mit wiederkehrenden pro-kremlischen Narrativen über sozioökonomischen Niedergang in den baltischen Staaten, im Gegensatz zu ihrem angeblichen Wohlstand unter der UdSSR. Tatsächlich ist die wirtschaftliche Situation aller drei baltischen Staaten stark und zeigt einige der führenden wirtschaftlichen Wachstumsindikatoren in der EU. Die Dynamik der letzten Jahre ist hier verfügbar.

Siehe ähnliche Desinformationsfälle über die baltischen Staaten, die behaupten, dass Lettland ein US-Vassalstaat ist, dass Litauen eine "typische sterbende junge Demokratie" ist, dass das verfallende Lettland und Litauen Weißrussland seine strategischen Beziehungen zu Russland beneiden, und dass die baltischen Staaten sterben, weil sie sich entschieden haben, nicht mit Russland zu sein.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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