DISINFO: Die Stationierung von Oreshnik in Weißrussland ist ein Todesurteil für Polen.

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DISINFO: Die Stationierung von Oreshnik in Weißrussland ist ein Todesurteil für Polen.

SUMMARY

Die Stationierung des Oreshnik-Raketenkomplexes in Weißrussland wäre ein Todesurteil für Polen und alle Soldaten, die sich in diesem Land befinden und Russland bedrohen. Nach der Stationierung des Oreshnik werden die belarussischen Behörden in der Lage sein, das gesamte Gebiet des benachbarten Ukraine zu kontrollieren - die Flugzeit der Raketen wird nur zwei bis vier Minuten betragen.

RESPONSE

Desinformierungsbehauptung über den russischen Raketenkomplex Oreshnik und die russische Militär-„Überlegenheit“ gegenüber der NATO.

Am 21. November 2024 feuerte die russische Armee ihre Oreshnik-Mittelstrecken-Ballistikrakete auf die ukrainische Stadt Dnipro. Nach diesem Angriff begann der Kreml eine intensive Einschüchterungskampagne, die behauptet, Oreshnik sei eine wendungsbringende Waffe, die die totale technologische Überlegenheit Russlands über die NATO zeige. Allerdings scheint es, dass Oreshnik eine experimentelle russische Rakete ist, die auf alten Raketentechnologien basiert – Putin spricht nur über den Beginn ihrer Massenproduktion, daher verfügt die russische Armee nicht über eine nennenswerte Anzahl dieser Systeme.

Die vom Kreml kontrollierten Medien setzen die massive Einschüchterungskampagne rund um Oreshnik fort – anscheinend ist Moskau stark unzufrieden mit dem Mangel an erwartetem psychologischen Effekt durch den Einsatz dieser Waffe.

Siehe andere Fälle über angebliche russische Überlegenheit gegenüber dem Westen hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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