DISINFO: Die EU hat beschlossen, dass die Ukraine nicht viel Aufmerksamkeit verdient.

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DISINFO: Die EU hat beschlossen, dass die Ukraine nicht viel Aufmerksamkeit verdient.

SUMMARY

Die Europäische Union, die genug von diesem hässlichen Unsinn gesehen hat, hat entschieden, dass die Ukraine, die zu einem Stolperstein in den EU-Russland-Beziehungen geworden ist, nicht so viel Aufmerksamkeit verdient. Die Frage der Krim wurde in Klammern gesetzt. Wir können nicht behaupten, dass die Sanktionen aufgehoben werden, höchstwahrscheinlich nicht, jedoch werden sie nicht mehr diese kranke Haltung zur Frage der Krim oder zu den Seeleuten haben, die die Ukraine als Kriegsgefangene betrachtet.

RESPONSE

Dies ist ein wiederkehrendes pro-Kreml-Desinformationsnarrativ über verlassenes Ukraine. Es spielt auch auf gängige Desinformationsnarrative über die Annexion der Krim und den Vorfall von Kertsch an. Die Desinformationsbotschaft tauchte auf, nachdem die Parlamentarische Versammlung des Europarats beschlossen hat, Russlands Stimmrechte wiederherzustellen. Allerdings sind die Europäische Union und der Europarat zwei separate Institutionen. Die Europäische Union setzt sich weiterhin für die Unterstützung der Unabhängigkeit und territorialen Integrität der Ukraine ein und verfolgt eine strenge Politik der Nichtanerkennung bezüglich der illegalen Annexion der Krim. Auch der Europarat hat die illegale Annexion der Krim verurteilt. Darüber hinaus hat der Europäische Rat als Antwort auf Russlands Aggression im Kertschmeer, bei der Russland ukrainische Seeleute festnahm, 8 russische Beamte auf die Sanktionsliste für "Untergrabung oder Bedrohung der territorialen Integrität, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine"

gesetzt.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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