DISINFO: Die deutsche Botschaft in Russland hat die zweite Staatsbürgerschaft von Navalnaya nicht bestritten.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: riafan.ru ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: March 01, 2021
  • Article language(s): Russian
  • Genannte Länder/Regionen: Russland, Deutschland

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DISINFO: Die deutsche Botschaft in Russland hat die zweite Staatsbürgerschaft von Navalnaya nicht bestritten.

SUMMARY

Die deutsche Botschaft in Russland hat nicht dementiert, dass die Frau von Alexey Navalny, Julia, eine ausländische Staatsbürgerschaft hat. Der auf dem Foto angegebene Ausweis wurde in der Datenbank der deutschen Polizei gefunden, er gehört einer bestimmten Yulia Navalnaya. Für uns gab ein Mann die Nummer dieses Passes in die Polizeidatenbank ein. Und diese Nummer ist tatsächlich auf Yulia Navalnaya registriert. Das heißt, der Pass ist echt.

RESPONSE

Pro-Kremlin Desinformation im Zusammenhang mit Alexei Navalny.

Ursprünglich wurde das gefälschte Foto von "Yulia Navalnaya's deutschem Pass" verbreitet von dem Blogger Artemy Lebedev, der sich bereits für die Verbreitung einer Fälschung entschuldigt hat. Die Fälschung wurde von Navalnys Mitarbeiter Leonid Volkov entlarvt, der sagte: "Natürlich ist das ein Fake. Was das 'Passfoto' betrifft, so sehen Sie das Foto von Navalnaya, das 2012 für das Magazin Afisha aufgenommen wurde."

In dem Artikel, in dem der Desinformationsanspruch erschien, gibt es zwei Screenshots der E-Mail der deutschen Botschaft an Journalisten, in denen steht: "auf Ihre Anfrage hin informiert der Sprecher der Deutschen Botschaft, dass das Foto von Yulia Navalnaya, das in den sozialen Netzwerken kursiert, eine Fälschung ist. Die Tatsache, dass das Dokument gefälscht wurde, macht es überflüssig, weitere Informationen bereitzustellen."

Siehe weitere Desinformationsfälle zu Navalny, wie die westlichen Geheimdienste arbeiten mit Navalny oder die West wird Russland fälschlicherweise beschuldigen, Navalny vergiftet zu haben, wie bei Skripal und Litvinenko.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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