DISINFO: Die Regierung von Israel unterstützt Antisemitismus in der Ukraine.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: oroszhirek.hu ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: May 06, 2022
  • Article language(s): Hungarian
  • Genannte Länder/Regionen: Israel, Russland, Ukraine

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DISINFO: Die Regierung von Israel unterstützt Antisemitismus in der Ukraine.

SUMMARY

Die Aussagen des israelischen Außenministers Jair Lapi, die an historischer Genauigkeit mangeln, sind eine gute Erklärung dafür, warum die israelischen Behörden das neonazistische Regime in Kiew unterstützen.

RESPONSE

Neuer Versuch, von der Aussage des russischen Außenministers Lawrow abzulenken, dass Juden die schlimmsten Antisemiten seien, die kürzlich im Rahmen seiner Angriffe auf den ukrainischen Präsidenten Selenskyj geäußert wurden. Putin entschuldigte sich bei dem israelischen Premierminister.

Zweitens handelt es sich um ein wiederkehrendes pro-Kremlin-Desinformationsnarrativ über die Übernahme der Ukraine durch Neonazis, das Russland als casus belli gegen die Ukraine zu nutzen versucht. Der Artikel ist Teil der Kampagne des Kremls, die Israel beschuldigt, Antisemitismus in der Ukraine zu unterstützen.

Was die rechtsextremen Gruppen in der Ukraine betrifft, so hatten sie während der Proteste auf dem Maidan eine sehr begrenzte Präsenz und haben in jeder nationalen Wahl danach Niederlagen erlitten.

Es gibt keine Beweise dafür, dass Israel jemals Antisemitismus in irgendeiner Weise unterstützt hat. Die Kampagne Russlands gegen Israel wurde von Jüdischen demokratischen Gesetzgebern, US-amerikanischen jüdischen Führern, dem Vorsitzenden der ungarischen jüdischen Organisation Mazsihisz und Israel selbst - unter anderen - verurteilt.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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