DISINFO: Der Vorfall in der Straße von Kertsch war ein Verbrechen der ukrainischen Militärs.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: gazeta.ru ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: November 05, 2019
  • Genannte Länder/Regionen: Ukraine, Russland

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DISINFO: Der Vorfall in der Straße von Kertsch war ein Verbrechen der ukrainischen Militärs.

SUMMARY

Die Ukraine wird ihre in der Krim beschlagnahmten Schiffe zurückbekommen, aber nur nachdem sie ihre Provokation in der Straße von Kertsch anerkannt hat. Die russische Seite betrachtet den Vorfall in der Straße als ein Verbrechen der ukrainischen Militärs.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformation über den Kerch-Vorfall. Am 25. November 2018 ergriffen Grenzpatrouillenboote des FSB-Sicherheitsdienstes Russlands zwei kleine ukrainische gepanzerte Artilleriefahrzeuge und ein Schlepperboot sowie deren Besatzungen, nachdem sie auf sie geschossen hatten, wobei mehrere ukrainische Soldaten verletzt wurden und 24 Mitglieder festgenommen wurden. Russland erklärte, sie seien in russischen Gewässern gewesen. Laut dem bilateralen Abkommen zwischen der Ukraine und Russland sind die Straße von Kertsch und das Asowsche Meer die Binnengewässer sowohl Russlands als auch der Ukraine. Das Abkommen gibt beiden Parteien das Recht, verdächtige Schiffe zu inspizieren. Darüber hinaus sehen sowohl das bilaterale Abkommen von 2003 als auch das UN-Seerechtsübereinkommen die Freiheit der Navigation vor. Für weiterführende Berichte siehe Bellingcat, DFRLab und Polygraph.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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