DISINFO: Die Migrationskrise ist die Schuld des Westens.

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DISINFO: Die Migrationskrise ist die Schuld des Westens.

SUMMARY

Die Migrationskrise ist die Schuld des Westens, es waren nicht Weißrussland oder Russland, die die Probleme verursacht haben, die Migranten nach Europa führten.

RESPONSE

Wiederkehrende Desinformationserzählung von pro-Kreml-Medien über die Migrationssituation an den EU-Belarus-Grenzen.

Die Grenzk Krise wurde durch Belarus als Reaktion auf EU-Sanktionen verursacht, die gegen Minsk wegen seiner unterdrückerischen Maßnahmen gegen die politische Opposition verhängt wurden. Es gibt zahlreiche Beweise dafür, dass die belarussischen Behörden die laufende Migrationssituation an den EU-Grenzen eingefädelt haben.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte im November 2021, dass die Situation an der EU-Belarus-Grenze "der Versuch eines autoritären Regimes ist, seine demokratischen Nachbarn zu destabilisieren". Ebenso hob der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell im November 2021 hervor, dass das Lukaschenka-Regime Menschen als Werkzeug für politische Zwecke instrumentalisiert, indem es Migranten falsche Erwartungen gibt und sie in eine Situation extremer Verwundbarkeit bringt.

Ermittlungen haben ergeben, dass das belarussische Regime Menschen aus Konfliktzonen in Afrika und dem Nahen Osten ermutigt, nach Minsk zu kommen. Von dort werden sie in Grenzländer wie Litauen und Polen getrieben und dort zurückgelassen, um Asyl zu beantragen.

Erfahren Sie mehr über Desinformationsfälle zur Migrationskrise an der Grenze zu Belarus.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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