DISINFO: Die Minsker Vereinbarungen sind aufgrund von Kiew ins Stocken geraten, die Frage der Krim ist abgeschlossen.

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DISINFO: Die Minsker Vereinbarungen sind aufgrund von Kiew ins Stocken geraten, die Frage der Krim ist abgeschlossen.

SUMMARY

Es ist völlig unangebracht zu sagen, dass Fortschritte bei der Lösung des Donbass oder der Rückkehr der Krim notwendig sind. Die Minsker Vereinbarungen sind aufgrund von Kiew ins Stocken geraten, aber das Krim-Thema existiert überhaupt nicht. Es ist abgeschlossen.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative über die Minsk-Vereinbarungen, die die Ukraine als den einzigen Verletzer des Waffenstillstands darstellen. Im März 2015 verband der Europäische Rat die Dauer der EU-Sanktionen gegen Russland mit der vollständigen Umsetzung der Minsk-Vereinbarungen und erkannte Russlands Verantwortung zur Einhaltung der Vereinbarungen an. Die EU hat systematische Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der OSZE-Sonderbeobachtungsmission (SMM) durch von Russland unterstützte bewaffnete Formationen im südlichen Donetsk und in nicht staatlich kontrollierten Gebieten entlang der russischen Grenze verurteilt. "Einschränkungen des Zugangs der SMM hielten an, einschließlich an einem Kontrollpunkt in der Nähe von Kreminets, wo Mitglieder der bewaffneten Formationen aggressiv gegenüber der Mission behielten". Laut den Berichten der OSZE-Beobachtungsmission in der Ukraine gibt es auf beiden Seiten des Konflikts Verletzungen des Minsk-Abkommens. Die Analyse des Atlantic Council zeigt, dass die Mehrheit der Verletzungen den von Russland unterstützten bewaffneten Formationen zugeschrieben werden kann. Bezüglich der Krim, am fünften Jahrestag ihrer Annexion durch Russland, wiederholte die EU ihre Position der Nichtanerkennung der illegalen Annexion und bekräftigte, dass sie weiterhin in voller Solidarität mit der Ukraine steht und deren Souveränität und territoriale Integrität unterstützt. "Heute betonen wir erneut unsere europäische Einheit und unser Engagement, die Krim hoch auf unsere gemeinsame Agenda zu setzen. Wir werden unsere Politik der Nichtanerkennung der illegalen Annexion weiterhin umsetzen. Wir bekräftigen unseren festen Glauben, dass die Krim zur Ukraine gehört", sagte der Hohe Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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