DISINFO: Der Molotow-Ribbentrop-Pakt ist kein "ungewöhnliches" Dokument.

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DISINFO: Der Molotow-Ribbentrop-Pakt ist kein "ungewöhnliches" Dokument.

SUMMARY

Aus irgendeinem Grund gibt es den Eindruck, dass der Nichtangriffspakt nur zwischen Deutschland und der UdSSR unterzeichnet wurde. Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs unterzeichneten das Vereinigte Königreich, Frankreich, Litauen, Lettland, Dänemark und Estland Nichtangriffspakte mit Deutschland.

RESPONSE

Diese Botschaft ist Teil der Politik des Kremls des historischen Revisionismus und ein Versuch, die katastrophale historische Rolle des Molotow-Ribbentrop-Pakts durch die Aussagen zu untergraben, dass andere europäische Länder verschiedene internationale Abkommen mit Deutschland unterzeichneten, nachdem Adolf Hitler an die Macht kam. Sehen Sie andere Beispiele, die sich auf den Molotow-Ribbentrop-Molotow-Pakt beziehen hier, hier und hier. Zunächst einmal ist es unmöglich, den Molotow-Ribbentrop-Pakt mit verschiedenen Vereinbarungen zu vergleichen, die zwischen Deutschland und anderen europäischen Ländern in den 1930er Jahren unterzeichnet wurden. Es gibt keine historischen Beweise dafür, dass diese Abkommen geheime Protokolle enthielten, in denen gemeinsame aggressive Aktionen Deutschlands und dieser Länder gegen Dritte vereinbart wurden. Im Fall des Molotow-Ribbentrop-Pakts handelt es sich um einen nachgewiesenen historischen Fakt, dass er das Geheime Zusatzprotokoll enthielt, das die Aufteilung Polens und anderer osteuropäischer Länder zwischen der UdSSR und Deutschland vorsah. Somit verursachte die Unterzeichnung des Molotow-Ribbentrop-Pakts direkt die deutsche und sowjetische militärische Aggression gegen Polen im September 1939, die zur vollständigen Besetzung Polens durch Deutschland und die UdSSR führte.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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