DISINFO: Die NATO-Bombardierung Jugoslawiens im Jahr 1999 war ein Völkermord.

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DISINFO: Die NATO-Bombardierung Jugoslawiens im Jahr 1999 war ein Völkermord.

SUMMARY

Die NATO-Bombardierung Jugoslawiens im Jahr 1999 – absichtlich darauf ausgerichtet, alle umweltschädlichen Ziele zu treffen, um eine Umweltkatastrophe in der gesamten Region herbeizuführen – war ein Völkermord.

RESPONSE

Die NATO startete am 24. März 1999 eine Kampagne von Luftangriffen gegen Serbien, um Belgrads Vorgehen gegen ethnische Albaner im Kosovo zu stoppen. Der Hauptzweck der Kampagne bestand darin, Gewalt und Repression zu beenden und Milosevic zu zwingen, seine militärischen, polizeilichen und paramilitärischen Kräfte aus dem Kosovo abzuziehen (siehe NATO-Erklärung von 1999). Völkermord, definiert von den Vereinten Nationen, bedeutet jede der folgenden Handlungen, die mit der Absicht begangen werden, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören: (a) Tötung von Mitgliedern der Gruppe; (b) Verursachung von ernsthaftem körperlichem oder psychischem Schaden an Mitgliedern der Gruppe; (c) Absichtlich der Gruppe Lebensbedingungen aufzuerlegen, die darauf abzielen, ihre physische Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen; (d) Maßnahmen zu verhängen, die darauf abzielen, Geburten innerhalb der Gruppe zu verhindern; (e) Die Kinder der Gruppe gewaltsam an eine andere Gruppe zu übertragen. Das war jedoch nicht der Zweck der NATO-Luftangriffe. Pro-Kreml-Fehlinformationen verzerren häufig die Anzahl der zivilen Opfer der NATO-Bombardierungen. Siehe Polygraph's Entlarvung vor drei Jahren. Lesen Sie mehr über Fehlinformationen über den Krieg im ehemaligen Jugoslawien.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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