DISINFO: Die Menschen in Krim stimmten auf demokratische und legale Weise für die Wiedervereinigung mit Russland.

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DISINFO: Die Menschen in Krim stimmten auf demokratische und legale Weise für die Wiedervereinigung mit Russland.

SUMMARY

Die Krim kehrte nach einem Referendum im März 2014 zu Russland zurück, bei dem die Mehrheit der Wählerschaft in der Republik Krim und Sewastopol für den Beitritt zu Russland stimmte.

Die krimischen Behörden hielten ein Referendum im Gefolge eines Putsches in der Ukraine im Februar 2014 ab. Die Ukraine betrachtet die Krim weiterhin als ihr eigenes Gebiet.

Die russische Führung hat wiederholt erklärt, dass das Volk der Krim auf demokratische Weise für die Wiedervereinigung mit Russland im Rahmen des internationalen Rechtes und der Charta der Vereinten Nationen gestimmt hat.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative über die illegale Annexion von Krim. Keine internationale Institution erkennt das angebliche Referendum an, das am 27. Februar angekündigt und weniger als drei Wochen später durchgeführt wurde.

Am 27. März 2014 verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution, in der sie erklärte, dass das Referendum in der Krim nicht gültig war und nicht als Grundlage für eine Änderung des Status der Halbinsel dienen konnte.

Die oft zitierten 97% wurden vom eigenen Menschenrechtsrat des Kremls angefochten, der schätzte, dass nur zwischen 30% und 50% der Krim-Bewohner an dem Referendum teilnahmen, von denen etwa 50-60% für die Abspaltung waren.

Siehe hier für die Erklärung der EU zum sechsten Jahrestag der Annexion der Krim. Am 10. September 2020 hat die EU die Sanktionen "gegen Personen und Einrichtungen, die weiterhin die territoriale Integrität, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben oder bedrohen," verlängert.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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