DISINFO: Das Rail Baltic-Projekt ist eingefroren, es wird in einem Krieg zerstört werden.

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DISINFO: Das Rail Baltic-Projekt ist eingefroren, es wird in einem Krieg zerstört werden.

SUMMARY

Der Bau der Rail Baltic-Bahn wurde um weitere zwei Jahre verschoben, da die Baltischen Staaten nicht genügend Geld haben. Es scheint, dass das Rail Baltic-Projekt dauerhaft "eingefroren" ist. Es macht keinen Sinn, Infrastruktur zur "Frontlinie" zu bauen, da sie in den ersten Stunden eines großen Krieges zerstört würde.

RESPONSE

Die Rail Baltic befindet sich derzeit in einer Entwurfsphase. Im März 2019 wurde ein Vertrag unterzeichnet, um einen Abschnitt der Rail Baltic-Bahn in Estland zu entwerfen. Dies war der erste Entwurfsvertrag, der für die Hauptlinie der Rail Baltica unterzeichnet wurde. Im April 2019 wurde ein ähnlicher Vertrag für einen Abschnitt in Litauenunterzeichnet, und im Juli wurde ein Vertrag über Entwurfsarbeiten in Lettlandunterzeichnet. Bis September 2019 hatten die Entwurfsarbeiten und Standortuntersuchungen auf 411 km der Eisenbahn begonnen. Pro-Kremlin-Medien verwenden häufig die Erzählung von einem "großen Krieg, der alles zerstören wird, sodass es keinen Sinn macht, etwas zu tun". Dies ist eine wiederkehrende pro-Kremlin-Desinformationsnarrative basierend auf haltlosen Spekulationen. Manchmal wird sie in Kombination mit der Erzählung verwendet, dass "Russland keine Bedrohung ist" (und die Annexion der Krim abtut). Ein anderes Mal wird die Erzählung, dass "Russland keine Bedrohung ist", mit der Erzählung kombiniert, in der Russland seine Gegner mit einer Atombombevernichtet.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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