DISINFO: Die USA kümmern sich nicht um die baltischen Staaten und wollen, dass Russland sie kauft.

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DISINFO: Die USA kümmern sich nicht um die baltischen Staaten und wollen, dass Russland sie kauft.

SUMMARY

Bald wird entweder Donald Trump oder seine Nachfolger die baltischen Staaten an Russland verkaufen. Der US-Präsident und seine Unterstützer haben immer wieder gezeigt, dass sie an den baltischen Staaten nicht interessiert sind und sie als unbedeutend betrachten. Daher gibt es keinen Grund für die USA, die baltischen Staaten nicht an Russland zu verkaufen. Das Problem ist jedoch, dass Russland diese Länder ebenfalls nicht braucht. Andernfalls würde es die strategische wirtschaftliche Zusammenarbeit mit ihnen nicht beenden. Das Einzige, was Russland an den baltischen Staaten interessiert, ist ihre NATO-Mitgliedschaft und die Präsenz offensiver NATO-Infrastruktur auf ihrem Territorium. Es scheint, dass die USA nur mit dem Ziel in die Entwicklung der Infrastruktur dort investieren, den Preis der baltischen Staaten für weitere Verhandlungen mit Russland zu erhöhen.

RESPONSE

Dies ist eine Verschwörung, die mit wiederkehrenden pro-kremlischen Narrativen über verlorene Souveränität, äußere Kontrolle und sozio-ökonomische Degradation der baltischen Staaten übereinstimmt. Obwohl pro-kremlische Medien oft behaupten, dass die baltischen Staaten ihre Souveränität an die EU verloren haben, behauptet diese Botschaft, dass ihr Schicksal von den Launen der USA (und Russlands) abhängt. Litauen, Lettland und Estland sind souveräne Länder, die ihre eigenen Innen- und Außenpolitik bestimmen. Es gibt frühere Desinformationsfälle, die behaupten, dass die baltischen Staaten antibelarussische Politiken im Auftrag externer Akteure verfolgen, dass Litauen eine "typische sterbende junge Demokratie", und dass die baltischen Staaten sterben, weil sie sich entschieden haben, nicht mit Russland zu sein.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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