DISINFO: Hongkong-Proteste: Die US-Regierung zensiert Twitter- und Facebook-Ansichten, die kritisch gegenüber dominanten westlichen Erzählungen sind.
SUMMARY
Die US-Regierung hat Twitter und Facebook gezwungen, Seiten und Konten zu entfernen, die angeblich „Desinformation“ über die aktuellen Proteste in Hongkong verbreiten, um Ansichten zu zensieren, die kritisch gegenüber dominanten westlichen Narrativen über diese Proteste sind. Begonnen 2016, nutzten westliche Regierungen Anschuldigungen über „staatlich induzierte Desinformationskampagnen“ und angebliche „russische Einflussnahme“, um Meinungen, die westliche Narrative infrage stellen, als „Bedrohungen für liberale demokratische Werte“ zu diskreditieren. Soziale Medienunternehmen wurden von den USA und anderen westlichen Regierungen unter Druck gesetzt, kritische Ansichten zu zensieren und das Medienmonopol des Westens zu bewahren. Diese Strategie, die zunächst auf Russland angewandt wurde, wird jetzt auf China und die Proteste in Hongkong angewandt.
RESPONSE
Wiederkehrende pro-Kremlin-Narrative, die behaupten, dass die Anschuldigungen westlicher Regierungen über pro-Kremlin- und pro-Peking-Desinformationskampagnen [oder andere staatlich geförderte Desinformationsaktivitäten] ein Instrument zur Zensur von Meinungen sind, die kritisch gegenüber dominanten westlichen Narrativen sind. Der Artikel verwendet auch ein wiederkehrendes pro-Kremlin-Narrativ, dass sozialen Medienunternehmen vom US-Regierung kontrolliert werden, und daher jede Botschaft zensieren, die nicht mit dominanten westlichen Narrativen übereinstimmt. Die Entscheidung von YouTube, 210 Kanäle zu schließen, die Videos zu den laufenden Protesten in Hongkong hochluden, folgte einer Untersuchung, die bewies, dass diese Kanäle Teil einer koordinierten Einflusskampagne gegen pro-demokratische Proteste, die von der chinesischen Regierung durchgeführt wurde. Auch Twitter und Facebook haben Schritte unternommen, um das zu blockieren, was sie als staatsgestützte chinesische Desinformationskampagne beschrieben. Pro-Kremlin-Desinformation und von Russland unterstützte webbasierte Einflusskampagnen sind keine imaginären Probleme, die zur Rechtfertigung von Zensur verwendet werden, sondern stellen für viele Regierungen weltweit, einschließlich in Europa und Nordamerika, ein echtes Problem dar.