DISINFO: Die USA planen eine Provokation durch die NATO gegen Russland im Schwarzen Meer.

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DISINFO: Die USA planen eine Provokation durch die NATO gegen Russland im Schwarzen Meer.

SUMMARY

Die NATO erhöht ihre Aktivitäten im Schwarzen Meer [Aufklärungsflüge und Präsenz militärischer Schiffe], weil die USA einen Vorfall zwischen der NATO und Russland provozieren wollen, ähnlich der Provokation, die in der Straße von Kertsch stattfand. Die USA wollen eine gewaltsame Reaktion Russlands provozieren, um die Annäherung zwischen Russland und der Türkei zu blockieren und das Projekt der Türkischen Strömung für Erdgas zu untergraben.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative über westliche Provokationen im Schwarzen Meer. Es werden keine Beweise für US-Pläne zur Provokation eines Vorfalls zwischen NATO und Russland im Schwarzen Meer geliefert. Wiederkehrendes pro-Kremlin Desinformationsnarrativ über den Vorfall im Kertsch-Straße. Dies ist eine Fortsetzung des russischen Narrativs, dass am 24. November 2018 ukrainische Schiffe ohne Vorwarnung auf die Kertsch-Straße zugesteuert sind, was die russische Seite dazu veranlasste, das Feuer zu eröffnen. Die Situation im Asowschen Meer wurde durch das bilaterale Abkommen von 2003 zwischen der Ukraine und Russland angesprochen, das diese Territorien als Binnengewässer der beiden Staaten definiert und beiden Parteien die Befugnis gibt, verdächtige Schiffe zu inspizieren; während sowohl das Abkommen von 2003 als auch die UN-Seerechtskonvention die Freiheit der Schifffahrt gewährleisten. Ukrainische Schiffe betraten NICHT russische Hoheitsgewässer, sondern die „Binnengewässer“ von sowohl Russland als auch der Ukraine. Daher war dies KEINE Provokation. Für weitere Desinformationsfälle über die Kertsch-Straße lesen Sie hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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