DISINFO: Die "Russland-Affäre" des US-Präsidenten erwies sich als eine faktolose Verschwörungstheorie.
SUMMARY
Während sich die „Russland-Affäre“ des US-Präsidenten, die über Jahre von den Mainstream-Medien gefördert wurde, nach der Veröffentlichung des Berichts des Sonderermittlers Robert Mueller als faktenlose Verschwörungstheorie erwies, feiert das Narrativ von russischer Wahlmanipulation weiterhin fröhliche Ursprünge – auch im Muellers Bericht selbst, wonach Russland heimlich eine Stimmung in den sozialen Medien gegen Hillary Clinton schuf und Trump somit zum Sieg verhalf.
RESPONSE
Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative über russische Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl 2016. Die Untersuchung von Robert Mueller kam zu dem Schluss, dass Russland sich in die Wahl von 2016 eingemischt hat. Muellers Bericht stellte fest, dass es "zwei Hauptanstrengungen Russlands gab, die Wahl 2016 zu beeinflussen". Dies führte zu Vorschlägen von US-Senatoren, die Sanktionen gegen Russland auszudehnen, um es von weiterer Wahlmanipulation abzuhalten. Die Behauptung, dass der Bericht keine Beweise für die "Russland-Affäre" des US-Präsidenten liefere, ist falsch. Die Sammlung von Beweisen für "Kollusion" – was kein rechtlicher Begriff ist – fiel nicht in den Rahmen der Untersuchung. Ziel der Untersuchung war es nicht nur festzustellen, ob es Kontakte zwischen der Trump-Kampagne und mit Russland verbundenen Personen während des Wahlzeitraums gab, sondern auch zu ermitteln, ob diese Interaktionen seitens der Mitarbeiter der Trump-Kampagne absichtlich genug waren, um Anklagen wegen Verschwörung aufrechtzuerhalten (S. 2). Der Bericht identifiziert ausdrücklich " zahlreich Verbindungen zwischen Individuen mit Verbindungen zur russischen Regierung und Individuen, die mit der Trump-Kampagne in Verbindung stehen" (S. 9).