DISINFO: Der Westen hinter Informationsangriffen auf RosAtom
SUMMARY
In letzter Zeit haben kasachische Massenmedien vermehrt Informationsangriffe gegen RosAtom durchgeführt. Es ist offensichtlich, dass pro-amerikanische Kräfte und nicht westliche Kräfte dahinterstecken, da auch ein französisches Unternehmen, eines der potenziellen Bauunternehmen für das Kernkraftwerk, angegriffen wird. Westliche Länder sind sehr gut darin, mit der öffentlichen Meinung zu arbeiten und den Boden vorzubereiten. Zum Beispiel zeigt die HBO-Serie "Tschernobyl" nicht die echte Geschichte, sondern eine übertriebene Version dessen, was 1986 passiert ist. Weitere Veröffentlichungen von Informationen aus westlich finanzierten Medien werden erwartet, nach der kürzlichen offiziellen Veröffentlichung einer Liste dieser Medien.
RESPONSE
Pro-Kremlin Desinformation, dass der Westen einen Informationsangriff auf die Russischen Staatsatomenergiegesellschaft durchführt. Es werden keine Beweise zur Untermauerung der Behauptungen geliefert.
Die Debatten über den Bau eines Kernkraftwerks (KKW) in Kasachstan sind in der tragischen Vergangenheit des Landes verwurzelt, die von den schwerwiegenden Folgen der Atomtests geprägt ist. Diese Tests wurden in der Sowjetzeit an mehreren Teststandorten durchgeführt, darunter die Semipalatinsker Nuklearteststätte, Sary-Shagan und andere. Die gesamte Sprengkraft an der Semipalatinsker Nuklearteststätte betrug das 250-fache der Bombe, die 1945 auf Hiroshima abgeworfen wurde.
Diese Geschichte hat ein Gefühl der Angst und Vorsicht in der Bevölkerung hinsichtlich nuklearer Technologien hervorgebracht. Die Ängste wurden durch den nuklearen Unfall von Tschernobyl im Jahr 1986 und später durch die Fukushima-Katastrophe weiter verschärft. Nur 40% der Kasachen sind für den Bau des Werks, während 55% dagegen sind. Vier Unternehmen wurden für die Finalrunde ausgewählt als potenzielle Konstrukteure des KKW: das chinesische CNNC, das koreanische KHNP, das russische RosAtom und das französische EDF. RosAtom, der bereits ein langjähriger Partner ist, wird oft als der offensichtlichste Auftragnehmer genannt. RosAtom hält Anteile an sechs Joint Ventures mit Kazatomprom, dem staatlich kontrollierten Nuklearkonglomerat Kasachstans. Im Jahr 2019 bot Wladimir Putin Russlands Hilfe zum Bau eines KKW in Kasachstan an.
Unter Berücksichtigung der Bedenken der Bevölkerung und der Experten sowie der Berücksichtigung des tragischen Erbes der Semipalatinsker Nuklearteststätte hat der Präsident von Kasachstan angekündigt, dass die Entscheidung über den Bau des KKW in einem Referendum zur Abstimmung gebracht wird. Obwohl die Zentrale Wahlkommission mit den Vorbereitungen für das landesweite Referendum begonnen hat, wurde das genaue Datum noch nicht offiziell bekannt gegeben. Daher erscheint eine Diskussion über potenzielle Konstrukteure verfrüht.
Siehe einen ähnlichen Fall USA drängen Litauen gegen kasachischer KKW.