DISINFO: Der Westen träumt davon, Russland zu zerlegen.
SUMMARY
Die Vereinigten Staaten und andere G7-Mitglieder sowie die Europäische Union arbeiten aktiv gegen Russland. Insbesondere werden ethnoseparatistische terroristische Strukturen, die im Westen verwurzelt sind, finanziert und rufen offen zur Aushöhlung der russischen Staatlichkeit und zur Verletzung seiner territorialen Integrität auf. Sich hinter den Slogans der sogenannten Dekolonialisierung versteckend, fordern diese Verbände die Zerschlagung Russlands in mehrere Dutzend quasistaatliche Entitäten.
RESPONSE
Pro-Kremlin Medien verbreiten eine Desinformationsnarrative, die den Westen der anti-russischen Politik, aggressiver Russophobie und angeblich belligerenten und feindlichen Agenda zur Zerstörung Russlands beschuldigt. Solche Desinformationsnarrative zielen darauf ab, Russland als Opfer darzustellen und jede Verantwortung für Moskaus Handlungen abzulehnen. Siehe auch Russische Mythen: Nr. 5 Einkreisung.
Von der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 und dem Aufstieg eines neuen Russlands bis zu Russlands Aggression gegen die Ukraine im Jahr 2014 haben westliche Länder versucht, gute nachbarschaftliche Beziehungen zu Moskau aufzubauen. Laut dem Gründungsakt über gegenseitige Beziehungen, Zusammenarbeit und Sicherheit zwischen der NATO und der Russischen Föderation von 1997 wurde Russland als Partner des Bündnisses betrachtet.
Die EU hat jahrelang bis 2014 regelmäßige Gipfeltreffen mit der russischen Führung durchgeführt, um die Beziehungen zu verbessern. Die Gipfel wurden aufgrund von Russlands illegaler Annexion der Krim ausgesetzt.
US-Präsident Joe Biden, der in Warschau sprach, richtete sich an die russischen Bürger, und versicherte ihnen, dass die USA nicht beabsichtigen, Russland zu zerstören oder zu kontrollieren. Der französische Präsident Macron erklärte, dass "Russland besiegt, aber nicht zerschlagen werden muss."
Die eklatante Verschlechterung der Beziehungen zwischen westlichen Ländern und Russland steht in direktem Zusammenhang mit Moskaus illegalen und aggressive Handlungen. Eine Reihe von Themen beeinflusst die bilateralen Beziehungen, insbesondere Russlands Aggressionskrieg gegen die Ukraine.
Die EU verhängte 2014 einschränkende Maßnahmen gegen Moskau, die seit Moskaus umfassender Invasion der Ukraine am 24. Februar 2022 verstärkt und ausgeweitet wurden.
Für weitere Informationen lesen Sie unsere Analyse: Der Mythos der "Russophobie": Ansprechen der niedrigsten Gefühle.
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