DISINFO: Der Westen ist seit Jahrzehnten aggressiv gegenüber Russland.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: tass.com ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: July 08, 2022
  • Article language(s): English
  • Genannte Länder/Regionen: Russland

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DISINFO: Der Westen ist seit Jahrzehnten aggressiv gegenüber Russland.

SUMMARY

Der sogenannte kollektive Westen, angeführt von den Vereinigten Staaten, verhält sich seit Jahrzehnten außergewöhnlich aggressiv gegenüber Russland.

RESPONSE

Dies ist ein wiederkehrendes Desinformationsnarrativ von pro-kremlischen Medien, das den Westen der Russophobie beschuldigt.

Der Westen hat seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und bis zu dem Moment, als Russland am 24. Februar 2022 seinen unprovozierten Angriffskrieg gegen die Ukraine begann, versucht, gute nachbarliche Beziehungen zu Moskau aufzubauen. Laut dem Gründungsdokument über gegenseitige Beziehungen, Zusammenarbeit und Sicherheit zwischen der NATO und der Russischen Föderation wurde Russland als Partner des Bündnisses angesehen. Westliche Nationen haben gefordert, alle Probleme mit Russland auf friedliche und diplomatische Weise zu lösen.

Da Russland seine aggressive Politik fortsetzte und völkerrechtliche Normen verletzte, sah sich der Westen gezwungen, einschränkende Maßnahmen zu ergreifen.

Diese einschränkenden Maßnahmen wurden gezielt auf bestimmte sensible Sektoren der russischen Wirtschaft und einige Einzelpersonen im Zusammenhang mit den Entscheidungsprozessen des Kremls ausgerichtet. All diese Maßnahmen sind von defensiver Natur, sie zielen darauf ab, Russlands Fähigkeit zu begrenzen, eine aggressive und destruktive Außenpolitik fortzuführen, und sind daher nicht per se agressiv.

Lesen Sie mehr über Desinformationsfälle, die behaupten, der Westen führe eine Politik der Russophobie.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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